Radweglückenschluss entlang des Europagartens
Stellungnahme des Magistrats
Der Magistrat kann den Wunsch des Ortsbeirats zwar nachvollziehen, hält die bestehende Radinfrastruktur aus den nachfolgenden Gründen allerdings für angemessen: Aktuell fährt der Radverkehr um den Europagarten herum, um letztendlich auf den Radweg entlang der Europa-Allee zu gelangen. Der nördliche Bereich des Europagartens ist als wassergebundene Decke ausgebildet, im südlichen Bereich gibt es ein beiges Asphaltband. Bei einem eigens angelegten Radweg müssten die Nutzenden - stadtauswärts fahrend - am Anfang die Pariser Straße überqueren, um auf den Radweg zu gelangen. Das ist gerade stadtauswärts unattraktiv. Die Pariser Straße ist außerdem mit Fahrbahnanhebungen entwickelt worden. Dementsprechend wirkt die Straße - trotz des Busverkehrs - verkehrsberuhigt. Hinzu kommt, dass die Pariser Straße heutzutage gerade deswegen gut genutzt wird, weil die Verbindung durch den Gleisfeldpark besser erreichbar ist und - weiter geradeaus - zwei ampelgeregelte Kreuzungen an der Europa-Allee umfahren werden können. Im südlichen Bereich sprechen die Daten über die Nutzung durch Radfahrende dafür, dass, trotz des Asphaltbands im Europagarten, die Niedernhausener Straße als Radverkehrsverbindung gut angenommen wird. Dort gibt es wenig Autoverkehr und eine verkehrsberuhigende Infrastruktur. Auch hier gibt es die Möglichkeit, stadteinwärts zwei Ampelkreuzungen an der Europa-Allee zu umfahren.