Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Verkehrschaos vor Grundschulen regeln

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 13.05.2019, ST 837

Betreff: Verkehrschaos vor Grundschulen regeln Die Städtische Verkehrspolizei führt in einer deutschlandweit einzigartigen Kooperation mit der Polizei Verkehrserziehungsunterricht in Kindergärten und Grundschulen durch. Mit der Aktion "Schulweg-Safari" hat es sich die Stadt Frankfurt zur Aufgabe gemacht, die Kinder auch auf dem Schulweg "in Bewegung" zu bringen. Der Magistrat hat bereits in seiner Stellungnahme ST 1827 vom 18.09.2017 folgendes klargestellt: "Der Magistrat befürwortet und fördert aktiv, dass Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto zum Kindergarten oder zur Schule bringen (Stichwort Elterntaxi), sondern dass der Weg zu Fuß oder ggf. auch mit dem Fahrrad zurückgelegt wird. Dies hat viele Vorteile: - Bewegung macht Freude und fördert die motorische Entwicklung. - Auf dem Weg zur Kita gibt es viel zu entdecken. - Zugeparkte Gehwege und Zebrastreifen, Zweite-Reihe-Parker und Raser gehören zu den täglichen Gefahren, denen Kinder im Umfeld von Kindergärten und Schulen ausgesetzt sind. Das erhöhte Verkehrsaufkommen sorgt für ein größeres Gefahrenpotential. - Nicht zuletzt gelangen weniger Schadstoffe in die Luft, wenn das Elterntaxi morgens und nachmittags einfach stehen bleibt." Vor diesem Hintergrund bittet der Magistrat den Ortsbeirat weiterhin um Verständnis, dass keine Hol- und Bringzonen im öffentlichen Verkehrsraum, auch nicht in Laufnähe der Schulen, eingerichtet werden. Eine Möglichkeit, mehr Sicherheit und Bewegung zu kombinieren, ist die Förderung des "Walking Bus". Die Kinder treffen sich an einer ausgewiesenen Stelle und legen den Schulweg gemeinsam zurück. Für den Übergangsstandort der Grundschule im Europaviertel bietet sich die Lissabonner Straße als Treffpunkt an. Die Einrichtung des Walking Bus wird befürwortet.

Verknüpfte Vorlagen