Bushaltestelle Ginnheimer Waldgasse zurückbauen
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Stellungnahme des Magistrats vom 10.06.2013, ST 829
Betreff: Bushaltestelle Ginnheimer Waldgasse zurückbauen Die Ausführung der Haltestelle "Ginnheimer Waldgasse" als Kap-Haltestelle (mit einem provisorischen Kap) wurde aus fahrgeometrischen Gründen gewählt. Eine Straßenrandhaltestelle könnte an diesem Standort von den Fahrzeugen nicht barrierefrei angefahren werden, da diese aus einer Links-Kurve an der Haltestelle ankommen. Ohne das provisorische Kap wäre der Abstand zwischen den Türen der Busse und des Bordsteins ca. 22 cm. Der Ein- und Ausstieg würde dadurch für Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen sehr erschwert. Bei einer Verschiebung der Haltestelle in südliche Richtung würden ca. 6 Parkplätze entfallen. Dennoch würde auch hier der Bus rund 1 m in die Fahrbahn hineinragen. Das derzeit vorhandene provisorische Kap wurde innerhalb des ca. 2 m breiten Parkstreifens zwischen dem Gehweg und der Fahrbahn angelegt und ragt damit nicht in die Fahrbahn. Aus den genannten Gründen und insbesondere, weil nur mit einer Kap-Haltestelle der barrierefreie Zugang zu den Bussen möglich ist, ist ein Rückbau der Kap-Haltestelle zu einer Straßenrandhaltestelle nicht vorgesehen.