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Parkverhalten rund um den Rödelheimer Bahnhof und Nutzung des Parkhauses Rödelheimer Bahnweg

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 30.03.2015, ST 527

Betreff: Parkverhalten rund um den Rödelheimer Bahnhof und Nutzung des Parkhauses Rödelheimer Bahnweg Mit Ausnahme zu Ziffer 2 hatte der Magistrat bereits mit seiner Stellungnahme ST 449 vom 21.03.2014 zu den Fragen der vorliegenden Anregung abschließend Stellung genommen. Zu der Frage 2 hatte der Magistrat das Büro R+T Verkehrsplanung aus Darmstadt damit beauftragt, eine Parkraumuntersuchung im Umfeld von Rödelheimer Bahnhof und Radilostraße durchzuführen ("Parkraumuntersuchung Rödelheim", Büro R+T, August 2014). Der Ergebnisbericht der Parkraumuntersuchung ist als Anlage beigefügt. Für die Auswertung sind die Bereiche Westlich des S-Bahnhofs östlich des S-Bahnhofs (ohne Geschäftsbereich) und Geschäftsbereich östlich des S-Bahnhofs gebildet worden. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass im Bereich westlich des S-Bahnhofs über den gesamten Erhebungszeitraum (6:00 bis 18:00 Uhr) eine Überlastung des regulären Parkraumangebotes zu erkennen ist. Die Auslastung beträgt im Mittel 114 % und erreicht in den späten Vormittagsstunden einen Spitzenwert von 122 %. Allerdings stand während der Erhebung ein Teil des Parkraumangebots aufgrund von Baustellen nicht zur Verfügung. Die Belegung durch die Bewohner ist in den frühen Morgenstunden und am Abend, wenn sie von der Arbeit und den täglichen Besorgungen nach Hause zurückkommen, maximal. Bis zum Tagesminimum um die Mittagszeit sinkt die Nachfrage kontinuierlich ab, bis sie am Nachmittag zum Abend hin wieder ansteigt. Umgekehrt verhält sich der Kurvenverlauf bei den Beschäftigten und Kunden. Der höchste Anteil an Beschäftigten wird am späten Vormittag mit 26 % der Gesamtparkraumnachfrage erreicht und nimmt am Nachmittag kontinuierlich ab. Die Kunden und Besucher spielen in diesem Teilbereich erwartungsgemäß eine untergeordnete Rolle. Sie erreichen um 12:00 Uhr mit 15 % ihren stärksten Belegungsanteil, wohingegen die Bewohner auch zu dieser Tageszeit noch für knapp 60% aller Belegung verantwortlich sind. Im Bereich östlich des S-Bahnhofs (ohne Geschäftsbereich) besteht ebenfalls ganztägig ein sehr hoher Parkdruck bis hin zur Überlastung des Parkraumangebotes. Die mittlere Auslastung beträgt 97 %, der Spitzenwert am Nachmittag 102 % des regulären Parkraumangebots. Auch hier ist die durchschnittlich recht hohe Parkdauer ein Zeichen dafür, dass überwiegend Bewohner ihre Fahrzeuge im Untersuchungsgebiet parken. Die nutzergruppenspezifische Nachfrage hat dementsprechend einen ähnlichen Verlauf wie im Bereich westlich des S-Bahnhofs.: Die Nachfrage der Bewohner hat den Tiefpunkt in der Mittagszeit mit einem Anteil von rd. 60 % an der Gesamtbelegung. Der Anteil der Beschäftigten erreicht sein Maximum um 11:00 Uhr mit 28 % und der der Kunden und Besucher um 12:00 Uhr mit 16 %. Im Geschäftsbereich östlich des Bahnhofs gibt es neben freiem Parken auch bewirtschaftete Parkstände. Im gesamten Bereich besteht auch hier ganztägig ein hoher Parkdruck bis hin zur leichten Überlastung des Parkraumangebotes. Die mittlere Auslastung beträgt 94 %. Das Maximum wird mit 102 % am Nachmittag erreicht. Im Gegensatz zu den beiden anderen Bereichen wird dieser Bereich erwartungsgemäß stärker von Kunden und Besuchern geprägt. Zum Zeitpunkt der maximalen Nachfrage um 16:00 Uhr beträgt der Belegungsanteil durch Kunden und Besucher 45 %. Anlage 1 (ca. 1,5 MB)