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Höchst: Zustand des Bahnhofs

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Im Rahmen der Finanzierung von Verkehrsinfrastrukturen erweist sich die Einbeziehung von Bahnhofsempfangsgebäuden bundesweit als schwierig, da entsprechende Baumaßnahmen überwiegend aus vor Ort erzielbaren (Einzelhandels-)Vermietungserlösen finanziert werden müssen. Dies hat sich in der Vergangenheit - nicht nur in Höchst - als unrealistisch erwiesen. Zu dieser Problematik laufen daher seit längerer Zeit intensive Diskussionen über mögliche Förderprogramme; allerdings konnten bisher keine tragfähigen Ergebnisse zur Finanzierung der Kosten der Bausubstanz und des laufenden Betriebes von Empfangsgebäuden erzielt werden. Die Gespräche mit dem Bund hierzu dauern an. Unabhängig von dieser generellen Problematik steht die Stadt Frankfurt am Main bereits in engem Kontakt mit der DB, um den Zustand des Bahnhofs Höchst zu verbessern: Für das Empfangsgebäude im Bahnhof Frankfurt-Hoechst bestehen bereits seit längerer Zeit konkrete Ansätze für eine nachhaltige Sanierung und Modernisierung. So wurden auf Grundlage der bestehenden Rahmenbedingungen konkrete schrittweise Ansätze gemeinsam entwickelt, um hier zu einer validen Konzeptstruktur und zu einer nachhaltigen Modernisierung der Immobilie zu kommen. Daher ist dieses Projekt auch dauerhafter Bestandteil der Regelgespräche. Die Stadt Frankfurt am Main wird das Vorhaben "Modernisierung des Empfangsgebäudes Frankfurt-Hoechst" finanziell unterstützen. Aktuell wurde ein Planungsbüro mit der Erstellung einer Bauwerksgenese beauftragt, die als Grundlage für die bauliche Aufgabenstellung dienen soll. Die Ergebnisse werden derzeit aufgearbeitet. Wesentliches Element zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist unter anderem ein Grundstücksverkauf von Umgriffsflächen an eine städtische Beteiligungsgesellschaft. Das Konzept sieht vor, entsprechende Einnahmen seitens der DB anschließend für das Projekt zu verwenden.

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