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Karl-Kirchner-Siedlung und Umgebung

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 07.01.2013, ST 21

Betreff: Karl-Kirchner-Siedlung und Umgebung Die Karl-Kirchner-Siedlung mit insgesamt

  1. 100 Wohneinheiten ist überwiegend in der Hand eines Eigentümers. Die Liegenschaften befinden sich größtenteils in der Jaspertstraße und Wegscheidestraße, zu einem geringen Teil in der Weilbrunnstraße. Nach Auskunft des Eigentümers wurde die Modernisierung der Siedlung Mitte der 80er Jahre in der Wegscheidestraße 40-44 begonnen und ist zwischenzeitlich mit dem Block Jaspertstraße 10-14 abgeschlossen. Die Häuser in der Wegscheidestraße 46-56 wurden 2008 fertig gestellt. Der Wohnwert wurde durch eine energetische Gebäudesanierung mit Wärmedämmverbundsystem, Einbau von Kunststofffenster, Zentralheizung und zentraler Warmwasserversorgung verbessert. Der Umfang der Arbeiten hat sich im Laufe der Jahre gemäß den jeweils gültigen Standards gesteigert. Als ein wesentliches Element der Wohnumfeldverbesserung wird seitens der ABG das äußere Erscheinungsbild der Gebäude, die Gestaltung der Außenanlagen und die Organisation der Müllplätze erachtet. Die Präsenz der durch den Eigentümer eingesetzten Hausmeister gewährleistet eine ständige Instandhaltung des Wohnumfeldes durch eine stetige Kontrolle. Innerhalb der Siedlung sind durch den Eigentümer der Siedlung Nachverdichtungen derzeit nicht geplant. Die Modernisierungen wurden mit den Blöcken Wegscheidestraße 52-56 und 46-50, 2008 abgeschlossen. Alle Gebäude sind nunmehr mit einer Zentralheizung, Wärmedämmverbundsystem, Isolierverglasung und überwiegend mit zentraler Warmwasserversorgung ausgestattet. Darüber hinaus werden seit 2010 bei den Häusern 2-44 die Fassaden saniert und die Balkone durch Vorstellbalkone ersetzt. Diese Arbeiten werden mit der Wegscheidestraße 2-8 in 2013 abgeschlossen. Nach Information durch den Eigentümer befindet sich die Jaspertstraße 9 in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Die Bausubstanz lässt eine Modernisierung nicht zu. Das Gebäude wird durch einen Neubau ersetzt. Die Bewohner konnten bereits zu 90% im näheren und weiteren Umfeld mit Wohnraum versorgt werden. Die Umzugskosten wurden übernommen und den Mietern bei der Organisation des Umzuges geholfen. Mit dem Abriss und Neubau soll in der

  2. Jahreshälfte 2013 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Anfang 2015 geplant. Für den ehemaligen Schleckermarkt in der Jaspertstraße 7 führt der Eigentümer Verhandlungen mit dem Betreiber einer Kinderkrippe. Voraussichtlich kann eine weitere Einrichtung für U3-Betreuung dort realisiert werden. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wird auch die Fassade der Jaspertstraße 7 neu gestaltet. Der Vertragsabschluss wird noch vor Jahresende erwartet. Die Arbeiten werden nach Vertragsabschluss mit dem Betreiber der Kindereinrichtung unverzüglich begonnen. In der Seniorenwohnanlage Jaspertstraße 11 plant der Eigentümer 2014/2015 eine umfangreiche Gebäudesanierung. Die Nutzung als Seniorenwohnanlage und die Anzahl der 1-Zimmer-Wohnungen wird beibehalten. Neben der Fassade werden die Balkone und das Dach erneuert. Ebenso werden der Eingangsbereich, das Treppenhaus und die Flure neu gestaltet. Es ist geplant, den Zugang in das Haus und alle Etagen barrierefrei zu errichten. Die Wohnungen werden jeweils bei einem Wohnungswechsel saniert. Dabei werden unter anderem die Bäder seniorengerecht gestaltet, d. h. Bewegungsräume werden verbessert und flache Duschtassen eingebaut. Die Wohnungszuschnitte werden nicht verändert, da auch künftig die kleinen Wohneinheiten zur Verfügung stehen sollen. Der Magistrat hat noch Belegungsrechte für ca. 50% der Wohnungen. Bei der Auswahl der Mietinteressenten wird u. a. durch einen intensiven Kontakt zwischen Magistrat und Eigentümer im Rahmen der Möglichkeiten auf eine ausgewogene Sozialstruktur geachtet. Der Magistrat ist über die aktuelle Situation in der Siedlung, nicht zuletzt durch die Tätigkeit des Präventionsrates, gut informiert. Auf dieser Grundlage ist es möglich, in Abstimmung mit dem Eigentümer, auf Entwicklungen zu reagieren und die Situation in der Siedlung kontinuierlich zu verbessern.

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