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Höchst: Attraktivere Höchster Bahnhofshalle

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Zu

  1. Der Magistrat hat die Deutsche Bahn AG um eine Stellungnahme zu einer möglichen Sanierung des Empfangsgebäudes des Höchster Bahnhofs gebeten. Die zuständige DB Station&Service (DB S&S) beschäftige sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten einer Modernisierung und barrierefreien Erschließung der Verkehrsstation. Derzeit besteht noch keine Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der DB S&S, auf deren Basis mit einer Planung und späteren Umsetzung begonnen werden kann. Diese wird jedoch aktiv angestrebt. Aktuell beschäftigt sich die DB S&S mit der ersten Grobkostenschätzung. Vermessungsleistungen und Untersuchungen der Bausubstanz wurden bereits durchgeführt. Darüber hinaus wurde bereits Kontakt mit der Oberen und Unteren Denkmalschutzbehörde hinsichtlich der denkmalpflegerischen Vorgaben aufgenommen. Aufgrund der sehr engen Vorgaben des Denkmalschutzes hinsichtlich der Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen werden die Umsetzungschancen für einen Gestaltungswettbewerb als gering bewertet. Zu
  2. Der östliche Gebäudeteil des Empfangsgebäudes wurde bereits an die städtische Beteiligungsgesellschaft Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) verkauft. Der westliche Teil weist einen hohen Instandhaltungsbedarf auf, so dass eine Vermietung in diesem Bereich erst mit dem Abschluss der Sanierung möglich sein wird. Für die vom Bahnhofsmanagement Frankfurt am Main betreuten Bereiche liegt kein Leerstand vor. Zu
  3. Derzeit stehen keine Flächen für Hilfestellen für Obdachlose und Drogensüchtige im Empfangsgebäude zur Verfügung (Vergl. zu 2.). Der Magistrat weist jedoch darauf hin, dass in Höchst bereits zahlreiche Angebote - Großteils in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof - etabliert sind. Dazu zählen - Frankfurter Verein für soziale Heimstätten (Suchttherapiezentrum - Betreutes Wohnen und Fachdienst Suchtberatung in der Kasinostraße 8) - Psychosoziale Dienste Höchst (Dalbergstraße 8) - Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst (Psychologische Familien-, Erziehungs-, Jugend-, Ehe-, Lebens- und Drogenberatung, Leverkuser Straße 7) - Jugend- und Drogenberatungsstelle des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe - Lebensmittelausgabe der Tafel (Schleifergasse 2-4).