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Einrichtung eines Quartiersmanagements für die Heimatsiedlung

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat, hier das Jugend- und Sozialamt, verfolgt das Ziel das Frankfurter Programm - Aktive Nachbarschaft und damit Nachbarschaftsbüros des Quartiersmanagements möglichst flächendeckend in allen Frankfurter Stadtteilen einzurichten. Aktuell stehen für einen langfristigen Aufbau und eine nachhaltige Finanzierung eines neuen Quartiersmanagements allerdings keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung. Sollten zukünftig Mittel für eine Ausweitung des Programms zur Verfügung stehen, werden die Bedarfe in den Frankfurter Stadtteilen durch die Stabsstelle Planung, Entwicklung und sozialraumorientierte Hilfen des Jugend- und Sozialamtes erneut betrachtet. Hierfür liefern die Daten aus dem Monitoring zur sozialen Benachteiligung und Segregation eine solide Basis. Diese Daten werden u.a. durch Informationen aus den Sozialrathäusern, Akteur:innen aus dem Stadtteil und städtischen Gremien ergänzt. Ein Stadtteil setzt sich immer aus verschiedenen Sozialräumen zusammen. Sie spiegeln die jeweils unterschiedlichen Bedarfslagen und Ressourcen der Bewohner:innen wieder. Bei der Betrachtung der Stadtteile werden verschiedene quantitative und qualitative Daten genutzt, die in der Gesamtschau ein differenziertes Bild des Stadtteils und dessen Sozialräume geben. Im Fokus stehen stets jene Sozialräume, die besonders stark von sozialer Benachteiligung und Segregation betroffen sind. Um die Situation in der Heimatsiedlung intensiv in den Blick zu nehmen, findet derzeit ein Austausch zwischen der Stabsstelle Planung, Entwicklung und sozialraumorientierte Hilfen und dem Sozialrathaus Sachenhausen statt. Zusätzlich prüft die Stabsstelle in Zusammenarbeit mit dem Sozialmanagement der Nassauischen Heimstätte kurzfristige Maßnahmen, die auf die Bedarfslage in der Heimatsiedlung abzielen.

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