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Verkehrssicherheit an den Niddauferwegen hier: Sanierter Wegeabschnitt Kullmannswiese

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 06.02.2012, ST 205

Betreff: Verkehrssicherheit an den Niddauferwegen hier: Sanierter Wegeabschnitt Kullmannswiese Es liegen keine Beschwerden über konkrete Konflikte seit der Markierung der Piktogramme im Bereich des Anglerheims vor. Unaufmerksamem oder rücksichtslosem Verhalten einzelner Nutzerinnen und Nutzer - und hier gibt es keine ausschließliche "Front" zwischen Rad- und Fußverkehr - kann durch behördliche Maßnahmen wie Trennung und Beschilderung bzw. Markierung nur unzureichend begegnet werden. Die Aufbringung der Piktogramme in Anlehnung an das Verkehrszeichen 240 StVO (gemeinsamer Geh- und Radweg) erinnert die Verkehrsteilnehmer jedoch zumindest an das erforderliche Miteinander auf gemeinsam genutzten Flächen. Als wichtige Erkenntnis ist festzuhalten, dass bauliche Engstellen nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Dies zeigt sich auch an Umlaufsperren ( Drängelgittern ), welche vielfach mit der Vorstellung, Konflikte zu vermeiden, gefordert und eingerichtet wurden. Meist ist jedoch das Gegenteil der Fall, da im Begegnungsverkehr die Konflikte - insbesondere bei gewisser Nutzungsintensität - verstärkt werden. Zudem entsteht für die Nutzerinnen und Nutzer der Eindruck, gegängelt zu werden, gerade wenn selbst ein gemäßigtes und situationsangepasstes Radfahrtempo nicht fahrbar ist und abgestiegen werden muss. An unübersichtlichen Stellen ist die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen Verhältnissen anzupassen, was in der Regel auch baulich zu unterstützen ist. Allerdings sollten Umlaufsperren nicht die erste Wahl bei der Geschwindigkeitsbeeinflussung sein, wenn eine Gefährdung der Verkehrssicherheit vermieden werden soll. Mitunter steigt sogar das Gefährdungspotential durch Umlaufsperren aufgrund mangelhafter Erkennbarkeit bzw. erforderlicher Konzentration auf das Hindernis anstatt auf die Umgebung. Der Magistrat wird daher sukzessiv vorhandene Umlaufsperren, wie z. B. nördlich des Anglerheims, überprüfen und gegebenenfalls alternative, situationsangepasste Lösungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit umsetzen.