Kapazität des Nieder-Erlenbacher Stromnetzes hinsichtlich Ladestationen für E-Fahrzeuge
Stellungnahme des Magistrats
Die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM), eine Tochtergesellschaft der Mainova AG, verantwortet den zuverlässigen Betrieb der Stromnetze in Frankfurt mit Ausnahme der Frankfurter Stadtteile Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim. Diese Stadtteile befinden sich in der Zuständigkeit der Syna GmbH, einer Tochtergesellschaft der Süwag Energie AG. Die Mainova kann in diesem Zusammenhang nur Auskünfte erteilen, die das Stromnetz der NRM betreffen. Für die Stadt Frankfurt am Main wird in den nächsten Jahren ein steigender Strombedarf erwartet. Das ist auf verschiedene Entwicklungen zurückzuführen, etwa den angesprochenen Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, die zunehmende Digitalisierung, das Bevölkerungswachstum und die Elektrifizierung der Wärmeversorgung. Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen investiert die Mainova AG mit Partnern in die Erhöhung der Netzkapazität Frankfurts um 50 Prozent. Das entspricht dem Leistungsbedarf einer Stadt wie Hannover mit 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Parallel finden eine umfangreiche Erneuerung und ein Ausbau des Frankfurter Stromverteilnetzes statt. Dadurch wird auch zukünftig die nötige Netzstabilität für den wachsenden Bedarf gewährleistet. Die Netzkapazitäten der NRM entsprechen den aktuellen Vorgaben der Bundesnetzagentur (BNetzA). Das heißt die vorhandene Netzinfrastruktur reicht für den derzeitigen Bedarf auch im Rahmen des prognostizierten Ausbaus der E-Mobilität in Nieder-Erlenbach aus, zusätzliche Kapazitätsreserven stehen zur Verfügung. Im Hinblick auf den zukünftigen Bedarf erstellt die NRM eine Prognose für die Leistungsentwicklung im gesamten Netzgebiet und leitet, falls notwendig, daraus resultierende Netzverstärkungsmaßnahmen ab. Die Versorgungssicherheit des Netzes wird durch regelmäßige Wartungen und Erneuerungsmaßnahmen seitens der NRM sichergestellt.