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Fahrradabstellplätze in der Radilostraße

Vorlagentyp: ST Magistrat

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 18.01.2019, ST 138

Betreff: Fahrradabstellplätze in der Radilostraße Zu

  1. : Der Magistrat befürwortet das Anbringen zusätzlicher Fahrradbügel in der Radilostraße und schlägt folgenden Standort vor: Ecke Radilostraße und Kalkentalstraße (auf Höhe der Kalkentalstraße 2) erlaubt derzeit die Parkbeschilderung das Abstellen von Kraftfahrzeugen. Allerdings verhindert diese Parksituation eine ausreichende Sichtbeziehung auf den Fußverkehr, der die Kalkentalstraße in der Verlängerung der Radilostraße überquert. Daher schlägt der Magistrat vor, die Parkbeschilderung entsprechend zu ändern und an dieser Stelle (unten gelb eingekreist) in Längsrichtung Fahrradbügel anzubringen. Diese gewährleisten die erforderliche Sichtbeziehung. Die Verkehrsbeschilderung und die Fahrradbügel können im Rahmen der laufenden Unterhaltungsarbeiten im

  2. Quartal 2019 geändert beziehungsweise ausgeführt werden. Zu 2.: Im Kreuzungsbereich Radilostraße und Lorscher Straße gibt es einen eingezeichneten KfZ-Parkplatz, der die erforderliche Sicht auf den querenden Fußverkehr der Lorscher Straße beeinträchtigt. Der Magistrat schlägt daher vor, an dieser Stelle Fahrradbügel zu montieren (unten gelb eingezeichnet). Ein Vor-Ort Begehung am 05.10.2018 hat außerdem ergeben, dass im Bereich Radilostraße 2-6, trotz absolutem Halteverbot, mehrere Fahrzeuge auf dem schmalen Gehweg parken und damit den Weg für Personen mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollatoren sowie sonstigen Einschränkungen erschweren. Der Magistrat schlägt daher vor, die bestehende Pollerreihe ab Radilostraße 2 bis Hausnummer 6 zu verlängern. Zu 3.: Das Verfahren zur Beseitigung von Fahrradschrott ist auf die rechtlich festgelegten Fristen abgestimmt und seit Jahren in der Praxis erprobt. Schrottreife Fahrräder können über die E-Mail-Adresse sauberes-frankfurt@stadt-frankfurt.de gemeldet werden. Sie werden dann im Rahmen des bestehenden Verfahrens effizient beseitigt. Zu 4.: Das Verhalten der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger hat sich bei der Wahl der Verkehrsmittel verändert. Der Magistrat sieht dabei eine begrüßenswerte Tendenz zum Radverkehr. Die künftige Verteilung der Flächen im öffentlichen Raum muss diese Entwicklung entsprechend widerspiegeln. Dem Magistrat liegen vermehrt Meldungen von Wohnungsbaugesellschaften vor, die zahlreich vorhandene, jedoch kostenpflichtige Tiefgaragenstellplätze nicht vermieten können, da es viele Bürgerinnen und Bürger gewohnt sind, Kraftfahrzeuge kostenlos im öffentlichen Straßenraum zu parken. Der Magistrat begrüßt daher ausdrücklich Vorschläge des Ortsbeirats, um den öffentlichen Raum besser zu nutzen und KfZ-Parkplätze zu reduzieren. Der freiwerdende Raum kann sinnvoll in Parkplätze für Leihverkehrsmittel, breitere Rad- und Gehwege, Sitzgelegenheiten, Grünstreifen und Spielplätze umgestaltet werden.

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