Harheimer Weg sicherer gestalten
Stellungnahme des Magistrats
Zu 1.: Auf dem Harheimer Weg im Bereich der August-Jaspert-Schule gibt es bereits zahlreiche Maßnahmen, die der Verkehrssicherheit dienen: Die Straße ist auf der ganzen Länge entlang der Schule mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beschildert (Verkehrszeichen 274-30 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)). An dem gut einsehbaren Fußgängerüberweg an der Straße Am Wendelsgarten befindet sich ein Banner mit der Aufschrift "Tempo runter bitte! Kinder". An der folgenden Kreuzung Zum Storchennest befindet sich eine Ampel über den Harheimer Weg, was zu einer Geschwindigkeitsreduzierung führt. Es folgt an der Bushaltestelle vor der Schule eine Querungshilfe. Um insbesondere der Schulwegsicherung Rechnung zu tragen, ist die ganze Straße beidseitig an den entscheidenden Punkten mit Pollern und mit Drängelgittern versehen. Auf Höhe der Dornholzhäuser Straße steht die Tafel "Gas weg, Schule". Im Bereich Friedrichsdorfer Straße befindet sich eine weitere Querungshilfe. Um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen, können auf dem Harheimer Weg Piktogramme "Achtung, Kinder" markiert werden, sofern der Ortsbeirat dies wünscht. Die Städtische Verkehrspolizei kontrolliert den Harheimer Weg im Rahmen der Streife und bringt festgestellte Verstöße zur Anzeige. Zu 2.: Die Anregung wird zum Anlass genommen, die Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der August-Jaspert-Schule zu intensivieren. Da auch die Messtechnik besondere Anforderungen an die Messstellen stellt, lassen sich Geschwindigkeitsmessungen nicht an allen Stellen durchführen. Für den Bereich der August-Jaspert-Schule sind nur vier Stellplätze zwischen den Einmündungen Friedrichsdorfer Straße und Dornholzhäuser Straße für das Messfahrzeug möglich. Sind diese Stellplätze belegt, kann keine Geschwindigkeitskontrolle erfolgen. Zu 3.: In Frankfurt wird das Ziel verfolgt, dass Schulkinder ihren Schulweg eigenständig meistern und Elterntaxen daher entbehrlich sind. Dadurch lässt sich auch die Belastung durch Emissionen verringern. Die eigenständige Bewältigung des Schulwegs fördert auch die persönliche und motorische Entwicklung der Kinder. Grundvoraussetzung dafür ist ein verkehrssicheres Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Dazu schult das Team der Verkehrserziehung der Städtischen Verkehrspolizei Kinder in nahezu allen Kindergärten, Vorschulklassen und in allen ersten Klassen im gesamten Stadtgebiet über das richtige Verhalten im Straßenverkehr sowohl in theoretischen als auch praktischen Unterrichtseinheiten.