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Europa-Allee zukunftsgerecht herstellen

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Aufgrund der Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 musste die Verkehrsführung in der Europaallee im Abschnitt zwischen Emser Brücke und Güterplatz verändert werden. Die Fahrbahnen wurden nach außen verlegt und die Gehwege verschmälert. Für Radfahrende wurde auf beiden Straßenseiten ein Schutzstreifen angelegt. Insbesondere auf Wunsch der Geschäftsanlieger wurden bewirtschaftete Parkplätze eingerichtet. Damit konnten die notwendigen Flächen in der Straßenmitte für den Stadtbahnbau zur Verfügung gestellt, die Zufahrten zum Skyline Plaza gewährleistet und alle verkehrlichen Funktionen berücksichtigt werden. Die beschriebenen Maßnahmen wurden so angelegt, dass sie während der ganzen Bauzeit möglichst erhalten bleiben. Die heutige Situation zwischen Emser Brücke und dem Güterplatz stellt einen Zwischenzustand dar. Nach dem Ende der Bauarbeiten für die Stadtbahnlinie wird dieser Abschnitt komplett umgestaltet. Die abgestimmten Baureifpläne sehen einen ähnlichen Querschnitt wie im Westteil der Europaallee mit breiten Gehwegen, Radwegen, bewirtschafteten Parkstreifen, 2-4 Baumreihen sowie je 2 Fahrstreifen pro Richtung (auf der Strecke) vor. In Höhe Kopenhagener Straße / Dubliner Straße beginnt die Rampe der Stadtbahn, die dann in Richtung Westen oberirdisch geführt wird. LSA-gesicherte Querungen für zu Fuß Gehende und Radfahrende sind in Höhe Lissabonner Straße, Londoner Straße, zwischen Athener Straße und Den Haager Straße, Den Haager Straße, Frankenallee und am Güterplatz vorgesehen. Die Federführung für den Umbau des Straßenraumes hat die Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH (SBEV). Wie der Ortsbeirat richtig formuliert, ist es beabsichtigt, auf die geplante Anbindung der Frankenallee an die Europaallee für den motorisierten Individualverkehr zu verzichten. Dadurch wird ein großer Platz entstehen, der städtebaulich attraktiv gestaltet werden kann. Darüber hinaus ist aktuell der Querschnitt der Europaallee zwischen Skyline-Plaza und Güterplatz in der verkehrlichen Diskussion (insbesondere die Aufweitung am Knotenpunkt Güterplatz). Hierzu liegen bislang aber noch keine Pläne oder verkehrliche Untersuchungen vor. Fazit: Die heutige Situation ist ein Zwischenzustand. Die abgestimmten Baureifpläne berücksichtigen bereits wesentliche Punkte der Ortsbeiratsanregung. Eine Umplanung der Europaallee auf nur einen Fahrstreifen pro Richtung ist bislang nicht vorgesehen und wird seitens des Magistrats sehr kritisch gesehen, da die Straße in der Netzfunktion die überlastete Mainzer Landstraße entlasten soll. Der Magistrat befürwortet es, den geplanten Endzustand dahingehend zu überprüfen, ob verkehrliche Optimierungen, weitere Baumstandorte beziehungsweise Grünflächen möglich sind. Einen weiteren Baustein dieser Strategie bilden Mikrobeete (oder Minibeete). Dabei werden auf kleinen, wenige Quadratmeter großen Flächen Beete für Zier- und Nutzpflanzen angelegt. Deren Pflege wird durch Patenschaften sichergestellt. Abschließend wird noch darauf hingewiesen, dass die Europaallee im regelmäßigen Geschwindigkeitsüberwachungsprogramm der Städtischen Verkehrspolizei enthalten ist. Die Übertretungsquote ist insgesamt unauffällig. Nach Rücksprache mit der Unfallkommission (UKO) stellt sich heraus, dass es dort keine Unfallhäufungsstellen gibt und auch keine Unfallauffälligkeiten vorhanden sind.

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