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Höchst: Ettinghausen Platz - Wann erfolgt die Umsetzung der Interimsmaßnahme und wie sind die Perspektiven für die Neugestaltung?

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Es ist weiterhin beabsichtigt, eine Interimsmaßnahme mit der KEG als Bauherrin im Rahmen des Förderprogramms Innenstadt Höchst umzusetzen. Bis zum Bau sind jedoch noch weitere Abstimmungs- und Planungsschritte notwendig. An einer Umsetzung der temporären Umgestaltung bis zum 9.11.2025 wird gearbeitet, eine vollständige Umsetzung kann derzeit aber nicht sicher zugesagt werden. Wie auch im Wettbewerbsergebnis soll der Grundriss der Synagoge, der sich als Bodendenkmal unter der Platzoberfläche befindet, bis zum 9. November 2025 farblich gestaltet auf der Platzoberfläche erfahrbar gemacht werden. Die Baumaßnahme muss zeitlich mit den anstehenden Arbeiten des angrenzenden Bunkers abgestimmt werden. Die Eigentümerin des Bunkers plant die provisorisch geführte Regenentwässerung anzupassen. Hierzu wurde dem Stadtplanungsamt mitgeteilt, dass mit den Arbeiten voraussichtlich nicht vor September 2025 zu rechnen ist (Fertigstellung demnach ca. Ende September/Oktober). Das Treffen wurde vom Stadtplanungsamt abgesagt, da zu diesem Zeitpunkt kurzfristig neue Fragen hinsichtlich der Realisierung aufgetaucht waren. Dies hatte den zu berichtenden Sachstand in Frage gestellt. In dem Treffen hätte somit kein neuer Sachstand berichtet werden können. Im Rahmen der Absage wurde aber deutlich gemacht, dass der Magistrat weiter an einer Lösung zur Realisierung einer würdigen Gestaltung des Ettinghausenplatzes arbeitet und bei Fortschritt der Planung informiert. Die betreffenden Fragen sind nunmehr ausgeräumt. Das Stadtplanungsamt wird sich zeitnah mit der Arbeitsgruppe "Geschichte und Erinnerung" in Verbindung setzen, um einen neuen Termin für das Treffen zu vereinbaren. Seitens des Magistrats kann eine Vorstellung der Interimsmaßnahme in einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen erfolgen. Der Ortsbeirat 6 war durch die Ortsvorsteherin als Sachpreisrichterin im Wettbewerb zur finalen Platzgestaltung eingebunden. Eine Vorstellung der Planung im Ortsbeirat soll nach Konkretisierung des Umsetzungshorizonts der finalen Lösung erfolgen. Für den Oberbürgermeister hat die Umgestaltung des Ettinghausenplatzes nicht nur in seiner Funktion als Dezernent für die westlichen Stadtteile eine besondere Bedeutung. Die Sichtbarmachung der Zeugnisse jüdischer Kultur und das Gedenken an die grausame Realität des Holocaust sind untrennbar mit dem Selbstverständnis der Stadt Frankfurt am Main als offene und multikulturelle Gesellschaft verbunden, für die der Oberbürgermeister besonders einsteht. Der Oberbürgermeister steht in direktem Austausch mit der Bürgerinitiative und ihm ist die Gestaltung des Platzes ein sehr wichtiges Anliegen. Der Zeitpunkt der Umsetzung des Wettbewerbsbeitrags für die finale Umgestaltung des Ettinghausenplatzes ist weiterhin unklar. Die temporäre Gestaltung des Ettinghausenplatzes, geplant für 5-7 Jahre und finanziert aus dem Förderprogramm Innenstadt Höchst, soll den Zeitraum bis zur Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses im Programm Schöneres Frankfurt überbrücken. Die finale Platzgestaltung kann daher nicht bis Ende des Jahres 2025 im Ortsbeirat vorgestellt werden und wird nicht zum 09.11.2028 fertiggestellt sein.

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