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Städtische und stadtnahe Baustellen im Ortsbezirk 10 ganzheitlich realisieren

Vorlagentyp: ST Magistrat

Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat ist bereits jederzeit bestrebt, der Anregung zu entsprechen, schließlich können so Synergien genutzt und Kosten reduziert werden. Ebenso verfahren stadtnahe Gesellschaften. Da im Rahmen der Transformation der Energie- und Wasserversorgung in Frankfurt am Main in den nächsten Jahrzehnten umfangreiche Baumaßnahmen notwendig sein werden, bündelt auch die Netzdienste Rhein-Main GmbH, eine Tochtergesellschaft der Mainova AG, die Tiefbauarbeiten dort, wo dies möglich und sinnvoll ist. Bei sämtlichen Straßenbauprojekten werden Abstimmungsgespräche geführt und die betroffenen Gewerke zu Koordinierungsgesprächen eingeladen. Zudem werden Werksanfragen an die einzelnen Trassenbetreiber versendet, um den bestehenden Leitungsbestand abzufragen und eine Mitverlegung im gemeinsamen Leitungsgraben zu ermöglichen. Sofern die Trassenbetreiber eigene Maßnahmen planen, die in den unterirdischen Straßenraum eingreifen, müssen sie in eigener Verantwortung diese Arbeiten mit den städtischen Ämtern abstimmen. Zudem gibt es unabhängig von konkreten Baumaßnahmen ein digitales Jahresbauprogramm mit allen beteiligten Fachämtern, Eigenbetrieben und Netzbetreibenden sowie sonstigen Dritten. Dort können Planungsabsichten in einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren in der Zukunft eingetragen und frühzeitig abgestimmt werden. Der Verkehrlichen Baustellenkoordinierung obliegt die räumliche und zeitliche Koordinierung aller Baustellen im öffentlichen Verkehrsraum in Frankfurt am Main. Ziel ist es, die verkehrlichen Auswirkungen zu reduzieren, frühzeitig über Baustellen zu informieren und Alternativen für den Durchgangsverkehr aufzuzeigen. Synergien werden nach Möglichkeit genutzt, um Mehrfachaufgrabungen und Dauerbaustellen weitgehend zu vermeiden. In Frankfurt am Main werden sämtliche geplanten Baustellen, Sondernutzungen, Veranstaltungen und Wartungsarbeiten im öffentlichen Raum in einem digitalen ämterübergreifenden Programm erfasst. Notstände und Schadensbeseitigungen, sogenannte nicht planbare Ereignisse, werden in diesem System nachgepflegt. Diese Informationen stehen der Verkehrlichen Baustellenkoordinierung digital zur Verfügung. Über diese Software können durch Kartenansichten räumliche oder zeitliche Konflikte identifiziert werden. Es erfolgt im Vorfeld eine Bewertung der Auswirkungen auf den Verkehr. Entsprechend werden Zeitfenster für die Durchführung von Baumaßnahmen so gewählt, dass Beeinträchtigungen des Verkehrs reduziert werden. Die Verkehrliche Baustellenkoordination steht im regelmäßigen Austausch mit mehr als zwölf Institutionen (unter anderem: Amt für Straßenbau und Erschließung, Stadtentwässerung Frankfurt, Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Netzdienste Rhein-Main). Hinzu kommt zunehmend ein frühzeitiger Informationsaustausch mit externen Vorhabenträgern für Großbaumaßnahmen (Unter anderem: Autobahn GmbH, Deutsche Bahn, Hessen Mobil) sowie für Hochbaumaßnahmen. Gemeinsame Pressemitteilungen der unterschiedlichen städtischen Beteiligten sind bereits Standard. Hier ist auch eine intensivere Zusammenarbeit mit Projekten der Energiewende geplant. Stehen größere stadtweite Infrastrukturprojekte an, ist dies unvermeidbar in den jeweiligen Stadtteilen zu bemerken. Hier wird Netzabschnitt um Netzabschnitt in größeren Arbeitspaketen bearbeitet, um die Versorgungssicherheit und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten. Aktuelle Informationen zur Verkehrslage und zu Baustellen finden sich auf der Website https://mainziel.de sowie auf der städtischen Website (Rubrik: Mobilität).

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