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Mehr Lebensqualität in der Innenstadt: Die Albusstraße als wichtige Verbindung des Allerheiligenviertels zur Konstablerwache in einen akzeptablen Zustand bringen

Vorlagentyp: OM

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 24.08.2010, OM 4462 entstanden aus Vorlage: OF 680/1 vom 08.08.2010

Betreff: Mehr Lebensqualität in der Innenstadt: Die Albusstraße als wichtige Verbindung des Allerheiligenviertels zur Konstablerwache in einen akzeptablen Zustand bringen Der Magistrat wird aufgefordert, die Albusstraße in das Ausbauprogramm "Schöneres Frankfurt" aufzunehmen und eine Planung mit folgenden, vom Ortsbeirat bereits beschlossenen, Zielen zu erarbeiten:

  1. Ausgehend von der bisherigen Hauptnutzung der Straße sollen Fußgängerinnen und Fußgänger absoluten Vorrang bekommen.

  2. Es ist zu prüfen, bis zu welchem Bereich die Einfahrt von Lkws (z. B. Müllabfuhr) absolut notwendig ist. Nach diesem Bereich sollte ein kleiner Platz entstehen, auf dem auch einige Fahrradabstellmöglichkeiten einzurichten sind.

  3. Die übrigen Gehwege sind beidseitig auf ein kinderwagen- und rollstuhlgerechtes Maß zu erweitern und zu reparieren. Außerdem sind sie vor Falschparkern zu sichern. Begründung: Aufgrund ihrer Lage stellt die Albusstraße eine der wichtigsten Verbindungen aus dem Allerheiligenviertel zur Konstablerwache und damit zu den öffentlichen Einrichtungen oder den Einkaufsmöglichkeiten der Zeil dar. Die Straße wird täglich von vielen Menschen begangen. Gleichzeitig ist sie für viele Bewohnerinnen und Bewohner dieses Viertels ein wichtiger Ort für Kommunikation im Quartier. Sie erfüllt damit einen wichtigen gesellschaftlichen Zweck und trägt - trotz des momentan desolaten Zustandes - immer noch erheblich zum Zusammenhalt und zur gegenseitigen Unterstützung der Bevölkerung des Viertels bei. Leider wird der Wert der Straße durch erhebliche Fehlnutzung (Parken), abgelagerten Müll (siehe frühere Ortsbeiratsanregungen) und vor allem durch einen sehr schlechten baulichen Zustand erheblich gemindert. Dem Falschparken wurde auf einer Straßenseite mit Pollern abgeholfen. Dadurch wird jedoch gleichzeitig die Gehwegbreite erheblich gemindert, und Fußgängerinnen und Fußgänger werden zum Teil auf die Fahrbahn gezwungen. Verschärft wird diese Situation noch dadurch, dass die Straße in erheblichem Umfang von Anlieferfahrzeugen blockiert wird. Dabei wird die Straße auch von Lieferanten zum Abstellen der Fahrzeuge genutzt, die Händler beliefern, deren Lieferanteneingang nicht in der Albusstraße liegt. Viele Menschen fühlen sich nicht nur dann in Frankfurt wohl, wenn ganz allgemein Müll oder Kriminalität begrenzt werden, sondern erwarten, dass ihr direktes Wohnumfeld "in Schuss" gehalten wird. Bürgerinnen und Bürger empfinden den Zustand von Straßen, wie zum Beispiel der westlichen Albusstraße, gegenüber Besucherinnen und Besuchern als peinlich und überlegen aus diesem Unwohlsein heraus wegzuziehen. Das mindert den Wert des Wohnquartiers langfristig erheblich, da aufgrund des derzeitigen baulichen Zustands der Albusstraße zu erwarten ist, dass nur noch Menschen in dieses Viertel ziehen werden, denen das Wohnumfeld nicht wichtig ist. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1