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Konsequenzen aus der Entschneidungsanalyse für den Stadtwald ziehen

Vorlagentyp: OM

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 02.12.2008, OM 2834 entstanden aus Vorlage: OF 1011/6 vom 17.11.2008

Betreff: Konsequenzen aus der Entschneidungsanalyse für den Stadtwald ziehen Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. für eine regelmäßige Überwachung der Geschwindigkeit auf der Schwanheimer Bahnstraße zu sorgen;

  2. eine Überprüfung des Wegesystems im Schwanheimer Wald zu starten mit dem Ziel, kaum genutzte Wege zurückzubauen, damit die Sicherungspflicht an den Wegerändern entfällt und abgestorbene Bäume so erhalten bleiben können. Dabei ist der Erholungswert für die Besucherinnen und Besucher im Wald zu berücksichtigen. Begründung: Auf der Ortsbeiratssitzung im Oktober wurde die "Vertiefende Analyse alternativer Möglichkeiten zur Entschneidung des Schwanheimer Waldes im Stadtwald Frankfurt am Main" - abrufbar auch auf der Homepage des Umweltamtes der Stadt Frankfurt - vorgestellt. Bei der Vorstellung wurde auf die Trennwirkung der Schwanheimer Bahnstraße für Huftiere, mittlere Säugetiere und Fledermäuse hingewiesen. Fazit war, dass eine konsequente Einhaltung der Geschwindigkeit eine Entschärfung der Trennwirkung auf der Straße mit sich bringt. Ein weiterer Punkt war das Wegesystem im Stadtwald. Der Stadtwald ist von einem dichten Wegesystem durchzogen. An jedem Waldweg müssen - einige Meter in den Wald hineinragend - Sicherungsmaßnahmen stattfinden. Daher können teilweise abgestorbene Bäume und abgestorbene Bäume hier kaum stehen bleiben, obwohl sie wertvoller Lebensraum für zum Teil geschützte Vogel- und Fledermausarten sind. Daher sollte das Wegesystem überprüft werden, ohne den Erholungscharakter für Spaziergänger einzuschränken. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6