Bürgeranhörung zur „Quartiersgarage Glauburgschule“
Inhalt
Anregung an den Magistrat vom 21.06.2012, OM 1348 entstanden aus Vorlage: OF 200/3 vom 24.05.2012
Betreff: Bürgeranhörung zur "Quartiersgarage Glauburgschule" Das Pilotprojekt "Quartiersgarage Glauburgschule" besteht mittlerweile aus drei Erfolgsfaktoren: - Bezahlbarer Parkraum, ausschließlich für die Anwohnerinnen und Anwohner - Rückbau des oberirdischen Parkraumes zur Begrünung und Erhöhung der Aufenthaltsqualität (mindestens 30 Prozent der unterirdischen Parkplätze) - Bau einer neuen Kindertagesstätte über der Quartiersgarage Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, noch vor den Herbstferien zu einer Bürgeranhörung einzuladen und dabei folgende Pläne gemeinsam vorzustellen: - Bau der Quartiersgarage (inklusive Zufahrt), Turnhalle und Kindertagesstätte - Rückbau des oberirdischen Parkraumes in den anliegenden Straßen Zusätzlich sollte es die Möglichkeit geben, dass die Ideen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiratsmitglieder zur Umfeldgestaltung der Quartiersgarage mit in die Planungen aufgenommen werden können. Begründung: Das Pilotprojekt "Quartiersgarage Glauburgschule" soll aufzeigen, wie mit zusätzlichem unterirdischen Parkraum im oberirdisch stark zugeparkten Nordend mehr Frei- und Grünräume geschaffen werden können, ohne dass dafür Bäume gefällt werden müssen, und wie Anwohnerinnen und Anwohner ohne eigenen Parkplatz zu bezahlbaren Konditionen ein Parkplatz zur Verfügung gestellt werden kann. Die wissenschaftlichen Studien zum "Pilotprojekt Quartiersgarage" im Nordend zeigten auf, dass für den Erfolg die Akzeptanz der Anwohnerinnen und Anwohner entscheidend ist. Dies bezog sich sowohl auf die Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch die oberirdischen Maßnahmen als auch auf Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit der unterirdischen Parkplätze. Dabei sollten die Zufahrtswege keinen neuen Suchverkehr produzieren und die oberirdischen Maßnahmen sich nicht nur auf die illegal zugeparkten Straßenecken beziehen. Außerdem führt die Schaffung weiterer Kindertagesstättenplätze, gerade an diesem Standort, zu einer deutlichen Akzeptanzsteigerung und sollte auf jeden Fall unverzichtbarer Teil der Gesamtplanung sein. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3