Ersatz für Weihnachtsbäume
Begründung
Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, mit der Unsitte zu brechen, auf dem Römerberg jedes Jahr einen großen Tannenbaum als "Weihnachtsbaum" aufzustellen. Stattdessen muss ein wiederverwendbarer Ersatz gefunden werden. Für einen ersten Versuch dazu bietet sich das "Nordendwäldchen" auf dem Kleinen Friedberger Platz Weihnachten 2014 an. Begründung: Im Jahr 2013 reiste eine städtische Kommission nach Österreich, um eine geeignete ausgewachsene Tanne zu finden. Diese wurde mitleidlos abgeschlagen, dann völlig unökologisch (Klimawandel!) zum Römerberg transportiert und dort geschmückt - nur um Wochen später auf dem Müll zu landen. Dergleichen geschieht jedes Jahr, immer wieder! Dies verursacht hohe Kosten für die Steuerzahler. Es ist aber auch aus ökologischer Sicht eine Untat, mit der die Stadtverwaltung den Bürgern ein schlechtes Beispiel gibt. Viele Bürger verwenden schon Weihnachtsbäume aus Kunststoff oder neuerdings aus Edelstahl, die zerlegbar sind - aus Rücksicht auf die Natur und aus Respekt für Bäume. Auch Tannenbäume sind Bäume, ihre geradezu rassistische Diskriminierung als "Weihnachtsbaum" muss endlich aufhören! Der Ortsbeirat 3 hat in diesem Jahr seine besondere Sorge um Bäume wiederholt öffentlich bewiesen. Er bittet daher, mit der Tradition der tödlichen Baum-Vergewaltigung allmählich zu brechen und zur Eingewöhnung der Bürger einen wiederverwendbaren Ersatz-Weihnachtsbaum 2014 auf dem Kleinen Friedberger Platz aufzustellen. Denkbar wären: Ein zerlegbarer Weihnachtsbaum aus Kunststoff Ein zerlegbarer Weihnachtsbaum aus Edelstahl, angefertigt von einem Nordend-Künstler Ein echter Weihnachtsbaum, der dort gepflanzt wird oder in einem rollbaren Kasten gut verzurrt in der Weihnachtszeit seinen Platz findet (den Rest des Jahres in einem Park). Auf diese Weise würde die Stadtverwaltung den Bürgern ein Vorbild sein.
Inhalt
Antrag vom 17.11.2013, OF 510/3
Betreff: Ersatz für Weihnachtsbäume Der Ortsbeirat wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, mit der Unsitte zu brechen, auf dem Römerberg jedes Jahr einen großen Tannenbaum als "Weihnachtsbaum" aufzustellen. Stattdessen muss ein wiederverwendbarer Ersatz gefunden werden. Für einen ersten Versuch dazu bietet sich das "Nordendwäldchen" auf dem Kleinen Friedberger Platz Weihnachten 2014 an. Begründung: Im Jahr 2013 reiste eine städtische Kommission nach Österreich, um eine geeignete ausgewachsene Tanne zu finden. Diese wurde mitleidlos abgeschlagen, dann völlig unökologisch (Klimawandel!) zum Römerberg transportiert und dort geschmückt - nur um Wochen später auf dem Müll zu landen. Dergleichen geschieht jedes Jahr, immer wieder! Dies verursacht hohe Kosten für die Steuerzahler. Es ist aber auch aus ökologischer Sicht eine Untat, mit der die Stadtverwaltung den Bürgern ein schlechtes Beispiel gibt. Viele Bürger verwenden schon Weihnachtsbäume aus Kunststoff oder neuerdings aus Edelstahl, die zerlegbar sind - aus Rücksicht auf die Natur und aus Respekt für Bäume. Auch Tannenbäume sind Bäume, ihre geradezu rassistische Diskriminierung als "Weihnachtsbaum" muss endlich aufhören! Der Ortsbeirat 3 hat in diesem Jahr seine besondere Sorge um Bäume wiederholt öffentlich bewiesen. Er bittet daher, mit der Tradition der tödlichen Baum-Vergewaltigung allmählich zu brechen und zur Eingewöhnung der Bürger einen wiederverwendbaren Ersatz-Weihnachtsbaum 2014 auf dem Kleinen Friedberger Platz aufzustellen. Denkbar wären: Ein zerlegbarer Weihnachtsbaum aus Kunststoff Ein zerlegbarer Weihnachtsbaum aus Edelstahl, angefertigt von einem Nordend-Künstler Ein echter Weihnachtsbaum, der dort gepflanzt wird oder in einem rollbaren Kasten gut verzurrt in der Weihnachtszeit seinen Platz findet (den Rest des Jahres in einem Park). Auf diese Weise würde die Stadtverwaltung den Bürgern ein Vorbild sein.Beratung im Ortsbeirat: 3