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Bäume so hoch wie ein Haus, offene Hinterhöfe, Anpassung der Architektur an das Gründerzeitviertel Nordend

Vorlagentyp: OF ÖkoLinX-ARL

Begründung

Hinterhöfe, Anpassung der Architektur an das Gründerzeitviertel Nordend Der Ortsbeirat beschließt: Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat ggf. auch in der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) folgendes durchzusetzen: (1) Es werden neue 10-15 m hohe Ersatzbäume mit großer Krone, so hoch wie ein Haus, im Straßenraum der Lortzingstraße und der Lenaustraße durch Spezialfirmen gepflanzt und es wird, wenn erforderlich, auch die entsprechende Kabelverlegung finanziert. (2) Die Turn- bzw. Sporthalle Glauburgschule wird so umgeplant, dass die betroffenen Hinterhöfe im Hufeisen von Lortzingstraße, Neuhofstraße und Lenaustraße nicht abgeriegelt und total verdunkelt werden. Hierfür wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt, der die Turn- bzw. Sporthalle im Umfeld der Gründerzeitfassaden als Randbebauung fortsetzt. (3) Der Kita-Bau wird gegebenenfalls der Umplanung der Turn- und Sporthalle angepasst. (4) Auch der Bau der Quartiersgarage wird noch einmal überdacht, damit es auch auf dem Schulgelände Standorte für große Bäume gibt. (5) Den AnwohnerInnen wird sofortige Einsicht in alle weiteren Planungen und Bauvorhaben gewährt, auch in die der umliegenden Straßen. Der Ablauf der Arbeiten und die genaue Terminplanung aller (Abriss-)Arbeiten werden allen AnwohnerInnen in allen betroffenen Straßen schriftlich mitgeteilt. (6) Die FAAG wird verpflichtet, strengste Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen und durch entsprechende kontinuierliche Messungen auf allen Seiten der Baumaßnahmen sicherzustellen. Diese Lärmmessungen werden veröffentlicht bzw. den AnwohnerInnen immer umgehend zugänglich gemacht. Begründung: Wiedergutmachung des Baummassakers vom 7., 8. und 9. Januar 2013 - soweit es geht! Wir wollen eine Architektur, die dem noch in großen Teilen erhaltenen Gründerzeitviertel Nordend gerecht wird und welche die Lebensqualität aller AnwohnerInnen erhält und verbessert. Dazu gehört auch Licht im Hinterhof. Finstere Löcher sind keine Hinterhofgärten sondern eben finstere Löcher, in denen Pflanzen und Bäume absterben.

Inhalt

Antrag vom 15.01.2013, OF 327/3

Betreff: Bäume so hoch wie ein Haus, offene Hinterhöfe, Anpassung der Architektur an das Gründerzeitviertel Nordend Der Ortsbeirat beschließt: Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat ggf. auch in der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) folgendes durchzusetzen: (1) Es werden neue 10-15 m hohe Ersatzbäume mit großer Krone, so hoch wie ein Haus, im Straßenraum der Lortzingstraße und der Lenaustraße durch Spezialfirmen gepflanzt und es wird, wenn erforderlich, auch die entsprechende Kabelverlegung finanziert. (2) Die Turn- bzw. Sporthalle Glauburgschule wird so umgeplant, dass die betroffenen Hinterhöfe im Hufeisen von Lortzingstraße, Neuhofstraße und Lenaustraße nicht abgeriegelt und total verdunkelt werden. Hierfür wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt, der die Turn- bzw. Sporthalle im Umfeld der Gründerzeitfassaden als Randbebauung fortsetzt. (3) Der Kita-Bau wird gegebenenfalls der Umplanung der Turn- und Sporthalle angepasst. (4) Auch der Bau der Quartiersgarage wird noch einmal überdacht, damit es auch auf dem Schulgelände Standorte für große Bäume gibt. (5) Den AnwohnerInnen wird sofortige Einsicht in alle weiteren Planungen und Bauvorhaben gewährt, auch in die der umliegenden Straßen. Der Ablauf der Arbeiten und die genaue Terminplanung aller (Abriss-)Arbeiten werden allen AnwohnerInnen in allen betroffenen Straßen schriftlich mitgeteilt. (6) Die FAAG wird verpflichtet, strengste Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen und durch entsprechende kontinuierliche Messungen auf allen Seiten der Baumaßnahmen sicherzustellen. Diese Lärmmessungen werden veröffentlicht bzw. den AnwohnerInnen immer umgehend zugänglich gemacht. Begründung: Wiedergutmachung des Baummassakers vom 7., 8. und 9. Januar 2013 - soweit es geht! Wir wollen eine Architektur, die dem noch in großen Teilen erhaltenen Gründerzeitviertel Nordend gerecht wird und welche die Lebensqualität aller AnwohnerInnen erhält und verbessert. Dazu gehört auch Licht im Hinterhof. Finstere Löcher sind keine Hinterhofgärten sondern eben finstere Löcher, in denen Pflanzen und Bäume absterben.Beratung im Ortsbeirat: 3