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„Shared-Bike-Lane“ für die Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Grünhof

Vorlagentyp: OF SPD

Begründung

Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Grünhof Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und berichten, ob in einem Verkehrsversuch ein "shared lane" (deutsch: Mischfahrstreifen) entlang der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Grünhof (stadteinwärts) und Marbachweg und Hügelstraße (stadtauswärts) eingerichtet werden kann. Begründung: Nach der Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße nördlich der Hügelstraße, bei der ein Radfahrstreifen geschaffen wird, entsteht eine Lücke im Radwegenetz entlang der Eschersheimer Landstraße im Bereich Dornbusch. Die beengten Platzverhältnisse und das starke Verkehrsaufkommen lassen die Einrichtung von Radschutzstreifen in diesem Bereich nicht zu. Um die Mischnutzung und damit den Radverkehr gerade in solchen Verkehrssituationen zu fördern, wird in einigen Ländern (z.B. den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Frankreich und Tschechien) das Mittel des "shared lane" eingesetzt. Aktuell soll in Köln und Düsseldorf in einem Pilotprojekt diese Art der Verkehrsführung, die bislang in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen ist, erprobt werden. Gleichzeitig wird sie in einem vom BMVI geförderten Forschungsprojekt "Radfahren bei beengten Verhältnissen" untersucht. Ein "shared lane" besteht aus Piktogrammen (Fahrrad plus Pfeilspitzen), die auf der Fahrbahn in der rechten Hälfte des gemeinsamen zu nutzenden Fahrstreifens aufgebracht sind. Die Straße ist für diese Spur auf Tempo 30 beschränkt. Ihr Zweck besteht darin, Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass sie hier mit Radfahrern rechnen müssen, und Radfahrer anzuleiten, die Straße zu nutzen und dabei ausreichenden Abstand zu parkenden Autos am Fahrbahnrand zu halten. Ein "shared lane" für den Dornbuscher Abschnitt der Eschersheimer Landstraße ist eine kostengünstige und innovative Lösung mit einer starken Symbolwirkung, dass Frankfurt auch bei schwierigen Ausgangsbedingungen die Radverkehrsinfrastruktur weiter ausbaut.

Inhalt

Antrag vom 13.04.2017, OF 242/9

Betreff: "Shared-Bike-Lane" für die Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Grünhof Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und berichten, ob in einem Verkehrsversuch ein "shared lane" (deutsch: Mischfahrstreifen) entlang der Eschersheimer Landstraße zwischen Hügelstraße und Am Grünhof (stadteinwärts) und Marbachweg und Hügelstraße (stadtauswärts) eingerichtet werden kann. Begründung: Nach der Umgestaltung der Eschersheimer Landstraße nördlich der Hügelstraße, bei der ein Radfahrstreifen geschaffen wird, entsteht eine Lücke im Radwegenetz entlang der Eschersheimer Landstraße im Bereich Dornbusch. Die beengten Platzverhältnisse und das starke Verkehrsaufkommen lassen die Einrichtung von Radschutzstreifen in diesem Bereich nicht zu. Um die Mischnutzung und damit den Radverkehr gerade in solchen Verkehrssituationen zu fördern, wird in einigen Ländern (z.B. den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Frankreich und Tschechien) das Mittel des "shared lane" eingesetzt. Aktuell soll in Köln und Düsseldorf in einem Pilotprojekt diese Art der Verkehrsführung, die bislang in der Straßenverkehrsordnung nicht vorgesehen ist, erprobt werden. Gleichzeitig wird sie in einem vom BMVI geförderten Forschungsprojekt "Radfahren bei beengten Verhältnissen" untersucht. Ein "shared lane" besteht aus Piktogrammen (Fahrrad plus Pfeilspitzen), die auf der Fahrbahn in der rechten Hälfte des gemeinsamen zu nutzenden Fahrstreifens aufgebracht sind. Die Straße ist für diese Spur auf Tempo 30 beschränkt. Ihr Zweck besteht darin, Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass sie hier mit Radfahrern rechnen müssen, und Radfahrer anzuleiten, die Straße zu nutzen und dabei ausreichenden Abstand zu parkenden Autos am Fahrbahnrand zu halten. Ein "shared lane" für den Dornbuscher Abschnitt der Eschersheimer Landstraße ist eine kostengünstige und innovative Lösung mit einer starken Symbolwirkung, dass Frankfurt auch bei schwierigen Ausgangsbedingungen die Radverkehrsinfrastruktur weiter ausbaut.Beratung im Ortsbeirat: 9

Beratungsverlauf 2 Sitzungen

Sitzung 11
OBR 9
TO II, TOP 1
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage OF 242/9 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 12
OBR 9
TO I, TOP 14
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 1607 2017 Die Vorlage OF 242/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass im dritten Absatz der Begründung hinter dem Wort "beschränkt" der Satz "Auf der linken Spur gilt weiterhin Tempo 50" eingefügt wird.
Zustimmung:
SPD Grüne Linke
Ablehnung:
CDU FDP BFF

Verknüpfte Vorlagen