Skip to main content Skip to navigation Skip to footer

Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 7

Vorlagentyp: OA

Inhalt

Anregung vom 10.02.2009, OA 805 entstanden aus Vorlage: OF 410/16 vom 04.02.2009

Betreff: Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 7 Im Magistratsbericht wird ausgeführt, dass "das durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bestätigte aktuelle Versorgungsziel bei Horten und Betreuungsangeboten von 50% in Bezug auf vier Jahrgänge" . . "zwar erreicht sei", der Magistrat "aber trotzdem auch das Platzangebot in Horten und in den erweiterten Betreuungsangeboten an Grundschulen weiter ausbauen" möchte (S. 2 unten). Unter Ziffer 3.a wird ausgeführt: "Beim Ausbau des Angebots für unter Dreijährige (U3) besteht stadtweit ein hoher Handlungsbedarf." So weit, so richtig. Den Schluss daraus "eine weitere Differenzierung erscheint dem Magistrat daher nicht zielführend" kann der Ortsbeirat 16 aber nicht teilen. Dies voraus geschickt möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:

  1. Der Bericht B 7 wird zurückgewiesen.

  2. Der Magistrat wird beauftragt, einen konkreten Schlüssel zu erarbeiten, anhand dessen eine Aussage über "ausreichende Bedarfsdeckung" oder Minderbedarf im Angesicht alljährlich im Ortsbeirat 16 auftauchender besorgter Eltern für Bergen-Enkheim überhaupt getroffen werden kann. Begründung: Es kann nicht sein, dass im Frühjahr 2009 noch immer, wie auch in den Jahren zuvor, den betroffenen Eltern, die sich verzweifelt ohne Zusage auf einen Betreuungsplatz an den Ortsbeirat wenden, wieder keinerlei Aussage über die aktuelle Versorgungssituation gemacht werden kann. Denn auch dem Ortsbeirat stehen keine zuverlässigen Informationen zur Verfügung, anhand derer die Situation für die verschiedenen Altersgruppen objektiv eingeschätzt werden könnte. Alljährlich wiederkehrend scheint sich die Situation den Sommer über zu entspannen, zumindest wenn als Indikator dafür gelten soll, dass sich dann regelmäßig keine Mütter mehr einfinden, die über fehlende Betreuungsmöglichkeiten klagen. Wo und wie in der Zwischenzeit die Kinder untergekommen sind, und ob dabei ungute bis fast unzumutbare Wege in andere Stadtteile zurückgelegt werden, entzieht sich völlig der Kenntnis des Ortsbeirates, wie offenbar auch der des Magistrates. Diese Situation ist nicht haltbar, auch vor dem Hintergrund nicht, dass der Magistrat über seine vage Zielmarge hinaus (x% eines Jahrgangs seien zu versorgen), kaum über zuverlässige Daten zu verfügen scheint, inwiefern das bereits in welcher Altersgruppe gelingt. Das entsprechende Instrumentarium ist zu entwickeln und dem Ortsbeirat vorzustellen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 16Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 7

Verknüpfte Vorlagen