Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz
Antrag
1. welchen Trassenverlauf der zum Industriepark Höchst vorgesehene Abzweig von dem geplanten Wasserstoff-Regionalnetz "Rh2ein-Main-Connect" haben wird und in welchem Umfang neue Leitungen erforderlich sind; 2. mit welchen Kosten für diesen ersten Teilabschnitt zu rechnen und wie die Finanzierung unter den Regionalversorgern aufgeteilt ist; 3. welche ergänzenden privaten oder öffentlichen Förder- und Finanzierungsprogramme, auch von der Stadt Frankfurt, zur Anbindung Frankfurts an das Wasserstoff-Regionalnetz geplant sind und wann diese voraussichtlich zur Verfügung stehen.
Begründung
Industrie und Versorger gehen für die nahe Zukunft von einem hohen Bedarf an Wasserstoff aus, der als fossilfreier Energieträger klimafreundlich Strom und Wärme liefert. Laut Magistratsbericht B 114 vom 15.03.2024 wird das vom Bund bis 2032 geplante Wasserstoff-Kernnetz, das Häfen, Industrie, Speicher und Kraftwerke verbinden soll, bis zum Industriepark Höchst geführt. Der dazu nötige Netzbau ist für die Verfügbarkeit des Wasserstoffs nötig und sollte nicht nur von den Kunden der Energieversorger, sondern auch als Infrastrukturmaßnahme und Wirtschaftsförderung von der öffentlichen Hand zügig mitfinanziert werden. Zudem muss klarwerden, welchen konkreten Trassenverlauf die neuen H2-Leitungen auf Frankfurter Stadtgebiet haben, die nach Mitteilung der Versorger bereits in den nächsten vier Jahren entstehen sollen.
Beratungsverlauf 3 Sitzungen
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