ÖPNV-Infrastruktur ausbauen: Straßenbahnstrecken umweltverträglich gemeinsam mit Nachbarkommunen verlängern
Begründung
Straßenbahnstrecken umweltverträglich gemeinsam mit Nachbarkommunen verlängern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit den jeweiligen Nachbarstädten die Realisierungsmöglichkeiten für die umweltverträgliche Verlängerung von bestehenden Straßenbahnstrecken zu prüfen: a) Anbindung Neu-Isenburg (heutige Straßenbahnlinie 17) über den bisherigen Endhaltpunkt "Neu-Isenburg Stadtgrenze" bis zum Ortsausgang Frankfurter Straße / Rathenaustraße in Neu-Isenburg und eine Verknüpfung zur Regionaltangente West b) Anbindung Bad Vilbel (heutige Straßenbahnlinie 18) über den Frankfurter Bogen möglichst bis zum Bahnhof Bad Vilbel. c) Anbindung Offenbach (heutige Straßenbahnlinie 16) als Ringlinie von Oberrad über Offenbach und Fechenheim bis in die Frankfurter Innenstadt. Begründung: Für eine stadtverträgliche Mobilität, die gleichzeitig ein gute Erreichbarkeit der jeweiligen Ziele, eine Alternative zum Autoverkehr und eine Verbesserung der Luftqualität erreichen will, ist ein weiterer Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur unumgänglich. Dabei bieten sich auch Verlängerungen bestehender, heute an der Stadtgrenze endender Straßenbahnstrecken an, mit denen attraktive umsteigefreie Direktverbindungen zwischen der Frankfurter Innenstadt und den jeweiligen Nachbarstädten geschaffen werden. Es bieten sich Verlängerungen nach Neu-Isenburg, Bad Vilbel und Offenbach an, deren Realisierung gemeinsam mit den Nachbarkommunen geprüft werden soll. Mit dem Ausbau des ÖPNV in das Umland gibt es nicht nur eine Alternative zum Autoverkehr, sondern mit einer besseren Verkehrsanbindung steigt auch die Attraktivität der Nachbarkommunen als Wohnort, so dass dadurch der Druck zur Ausweisung von weiteren Wohngebieten in Frankfurt verringert werden kann. Verkehrspolitik ist auch Stadtplanungspolitik.
Inhalt
Antrag vom 18.06.2019, NR 894
Betreff: ÖPNV-Infrastruktur ausbauen: Straßenbahnstrecken umweltverträglich gemeinsam mit Nachbarkommunen verlängern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit den jeweiligen Nachbarstädten die Realisierungsmöglichkeiten für die umweltverträgliche Verlängerung von bestehenden Straßenbahnstrecken zu prüfen: a) Anbindung Neu-Isenburg (heutige Straßenbahnlinie 17) über den bisherigen Endhaltpunkt "Neu-Isenburg Stadtgrenze" bis zum Ortsausgang Frankfurter Straße / Rathenaustraße in Neu-Isenburg und eine Verknüpfung zur Regionaltangente West b) Anbindung Bad Vilbel (heutige Straßenbahnlinie 18) über den Frankfurter Bogen möglichst bis zum Bahnhof Bad Vilbel. c) Anbindung Offenbach (heutige Straßenbahnlinie 16) als Ringlinie von Oberrad über Offenbach und Fechenheim bis in die Frankfurter Innenstadt. Begründung: Für eine stadtverträgliche Mobilität, die gleichzeitig ein gute Erreichbarkeit der jeweiligen Ziele, eine Alternative zum Autoverkehr und eine Verbesserung der Luftqualität erreichen will, ist ein weiterer Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur unumgänglich. Dabei bieten sich auch Verlängerungen bestehender, heute an der Stadtgrenze endender Straßenbahnstrecken an, mit denen attraktive umsteigefreie Direktverbindungen zwischen der Frankfurter Innenstadt und den jeweiligen Nachbarstädten geschaffen werden. Es bieten sich Verlängerungen nach Neu-Isenburg, Bad Vilbel und Offenbach an, deren Realisierung gemeinsam mit den Nachbarkommunen geprüft werden soll. Mit dem Ausbau des ÖPNV in das Umland gibt es nicht nur eine Alternative zum Autoverkehr, sondern mit einer besseren Verkehrsanbindung steigt auch die Attraktivität der Nachbarkommunen als Wohnort, so dass dadurch der Druck zur Ausweisung von weiteren Wohngebieten in Frankfurt verringert werden kann. Verkehrspolitik ist auch Stadtplanungspolitik.
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