Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode endlich sanieren
Antrag
- Die Brandschutzsanierung aller Gebäude der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode wird umgehend durchgeführt.
- Die Pavillonanlage Länderweg in der Seehofstraße 45 in Sachsenhausen wird unverzüglich komplett saniert oder ersetzt - im jetzigen Zustand darf diese nicht mehr als Auslagerungsstandort angeboten werden.
- Die Schulgemeinde wird wieder an zwei Standorten unterrichtet. Die Außenstelle in Sachsenhausen wird zugunsten einer Pavillonanlage auf dem Hof des Hauptgebäudes in der Hamburger Allee 23 aufgelöst.
- Das Hauptgebäude der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode in der Hamburger Allee 23 wird mit Priorität saniert und, wenn möglich, so erweitert, dass auch die Dependance der Schule in der Peter-Bied-Straße 55 in Höchst entfallen kann.
- Die Schulleitung erhält einen transparenten Rahmenplan zur zeitlichen Umsetzung der oben genannten Maßnahmen.
Begründung
Verschiedene Schulen warten schon seit Jahren auf eine Grundsanierung, berichten von zahlreichen Mängeln kleinerer und größerer Art oder dürften zum Teil aufgrund noch nicht erfolgter Brandschutzsanierungen eigentlich nicht mehr betreten werden. Beispielhaft sei die Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung genannt. Seit September 2022 ist eines der Hauptgebäude der Schule, in der insgesamt rund 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, aufgrund drastischer baulicher Mängel gesperrt. Aus diesem Grund musste die Schule in die bereits zum Abriss freigegebene Containeranlage Länderweg in der Seehofstraße 45 umziehen und ist nun auf drei Standorte in Höchst, Sachsenhausen und Bockenheim verteilt. Dies stellt den Schulalltag vor gravierende Probleme - die Schule kommt vom Regen in die Traufe. Aus diesen Gründen ist es dringend erforderlich das Hauptgebäude in der Hamburger Allee 23 zeitnah zu sanieren und bis zu dessen Fertigstellung eine adäquate Übergangslösung zu schaffen, die den Unterricht an zwei Standorten ermöglicht. Perspektivisch soll darüber hinaus geprüft werden, ob durch eine Erweiterung des Hauptstandortes gegebenenfalls auch die Dependance der Schule in der Peter-Bied-Straße 55 in Höchst entfallen kann. Laut Kenntnis des Personalrats hat bislang jedoch nicht einmal eine Begehung des maroden Gebäudes in Bockenheim stattgefunden. Somit können auch keine weiteren Schritte eingeleitet werden, wie zum Beispiel die Sanierung oder die Beantragung einer Baugenehmigung für eine Containerstellung auf dem Hof in Bockenheim, um einen adäquaten ortsnahen Auslagerungsstandort zu schaffen. Mittlerweile liegt wohl zumindest ein Gutachten vor. Demnächst sollen die Böden des maroden Gebäudes in der Hamburger Allee 23 geöffnet werden, um die Mängel der Stahlträger besser begutachten zu können. Weitere Maßnahmen sind angesichts der abgängigen Container am Länderweg umgehend erforderlich. Eine sicherheitstechnische Erstbegehung der Pavillonanlage am 7.11.2022 ergab, dass unter anderem Gefahrenpotential durch nicht fachgerecht durchgeführte Elektroinstallationen und offenliegende Kabel besteht. Darüber hinaus werden die psychischen Belastungen für Lehrkräfte und Schüler/innen durch eine Vielzahl an Ursachen wie akustische Unstimmigkeiten, Defizite bei der Reinigung, diverse Mängel bei der elektrischen Infrastruktur, nicht regulierbare zu hohe oder zu niedrige Raumtemperaturen, schlechte Lichtverhältnisse und Schädlingsbefall als sehr hoch eingestuft. Die Fachraumausstattung ist nicht ausreichend umgesetzt worden, um prüfungsrelevante Unterrichtsinhalte vermitteln zu können. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.
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