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Frankfurt auf dem Weg zur "Stillfreundlichen Kommune"

Vorlagentyp: NR GRÜNE SPD FDP Volt

Antrag

  1. Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, wie bei Neubauten öffentlicher Einrichtungen angemessen gestaltete und gut erreichbare Rückzugsmöglichkeiten für Stillende einzurichten sind. In bereits vorhandenen öffentlichen Gebäuden installiert der Magistrat, dort wo es möglich ist, sukzessive abgegrenzte Stillbereiche.
  2. Die geschaffenen Stillorte werden auf der Internetseite der Stadt Frankfurt auch in leichter Sprache veröffentlicht. In den Sozialrathäusern und wichtigen Müttertreffpunkten werden mehrsprachige Infoflyer über dieses Angebot ausgelegt.
  3. Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob hierfür Fördergelder, z.B. im Rahmen der Nationalen Stillstrategie vom Bund, abzurufen sind, und diese ggf. beantragen.

Begründung

Die am 07. Juli 2021 vom Bundeskabinett beschlossene "Nationale Stillstrategie" hat sich zum Ziel gesetzt, die Stillförderung in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Ziel der Strategie ist, die Akzeptanz der Öffentlichkeit für das Stillen zu erhöhen, die Stillmotivation in Deutschland zu steigern und Frauen nach ihrem individuellen Bedarf beim Stillen zu unterstützen. Zudem sieht die "Nationale Stillstrategie" vor, flächendeckend stillfreundliche Kommunen zu etablieren. Hier könnten sicher auch Fördergelder vom Bund fließen. Eine stillfreundliche Kommune erhöht die Akzeptanz für das Stillen als natürlichste Form der Ernährung eines Säuglings. Dies gelingt zum Beispiel dadurch, dass in öffentlichen Gebäuden eine geschützte Umgebung zum Stillen angeboten wird. Gleichzeitig wird die Attraktivität der Stadt für Familien erhöht. Um als stillfreundliche Kommune ausgezeichnet zu werden, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: - Es muss ein geschützter Bereich in allen öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr bereitgestellt werden. - Es muss ein kostenloses Getränk wie etwa Leitungswasser geben. - Der Stillbereich muss einen bequemen Stuhl und eine Wickelmöglichkeit bieten. - Es müssen gut sichtbare Wegweiser zum Stillbereich führen. Mit einfachen Mitteln haben Kommunen und Gemeinden so die Möglichkeit, die Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum zu fördern.

Beratungsverlauf 6 Sitzungen

Sitzung 8
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 82
Angenommen
Der Vorlage NR 361 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP AFD VOLT BFF-BIG Gartenpartei
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ELF
Sitzung 13
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 361 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP AFD VOLT BFF-BIG Gartenpartei
Ablehnung:
CDU ÖkoLinX-ELF
Sitzung 11
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 4
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT FRAKTION
Sitzung 15
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 4
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP AFD VOLT BFF-BIG
Sitzung 19
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 4
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP AFD VOLT FRAKTION
Sitzung 22
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 4
Zurückgestellt / Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 361 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP Linke AFD VOLT

Reden im Parlament

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