Busanbindung für die Ostparkstraße - keine weitere Verzögerung zu Lasten der Alten und Behinderten!
Begründung
keine weitere Verzögerung zu Lasten der Alten und Behinderten! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Unabhängig von der Fortschreibung des Nahverkehrsplans erhält die Ostparkstraße umgehend eine direkte Verkehrsanbindung per Bus. Bis zur endgültigen Einrichtung einer festen Buslinie wird nahe der Ostparkstraße 37 (VdK-Geschäftsstelle) zunächst eine provisorische Haltestelle etabliert, die von einem Shuttlebus bedient wird. Dieser verkehrt von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr im halbstündigen Takt zwischen Ostbahnhof und Ostparkstraße. Begründung: Trotz mehrerer Anträge, die seit Herbst 2002 sowohl vom zuständigen Ortsbeirat als auch von der Stadtverordnetenversammlung einmütig befürwortet wurden, ist überhaupt keine Verbesserung der Verkehrserschließung der Ostparkstraße für ÖPNV-Nutzer eingetreten. Die von Traffiq vorgeschlagene Benutzung von Sammeltaxis per Rufbereitschaft hat sich als nicht alltagstauglich erwiesen. Der wiederholte Verweis darauf, dass die Etablierung einer festen Buslinie und die zukünftige Errichtung einer behindertengerechten Haltestelle erst dann erwogen werden können, wenn die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes endgültig abgeschlossen ist, hilft den Alten und Behinderten, die derzeit zur VdK-Geschäftsstelle gelangen müssen, auch kein bisschen weiter. Deshalb soll bis zur abschließenden Behandlung der bereits verabschiedeten Anträge die Geschäftsstelle des VdK mit einem Shuttlebus angefahren werden. So gibt es zumindest eine Übergangslösung für die zahlreichen alten und behinderten Menschen, die dort täglich zur Beratung kommen. Politik und Verwaltung haben in zahlreichen Erklärungen den Mobilitätserhalt alter Menschen und die Verbesserung der Barrierefreiheit in unserer Stadt gefordert - hier ist ein praktisches Beispiel, um diese Forderungen schrittweise um zu setzen. Auch im Sinne der Erklärung von Barcelona darf es keine endlose Verzögerung mit Vertröstung auf eine endgültige Lösung in nicht näher benannter Zukunft geben, sondern muss schnell eine praktikable Zwischenlösung etabliert werden.
Inhalt
Antrag vom 07.07.2004, NR 1443
Betreff: Busanbindung für die Ostparkstraße - keine weitere Verzögerung zu Lasten der Alten und Behinderten! Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Unabhängig von der Fortschreibung des Nahverkehrsplans erhält die Ostparkstraße umgehend eine direkte Verkehrsanbindung per Bus. Bis zur endgültigen Einrichtung einer festen Buslinie wird nahe der Ostparkstraße 37 (VdK-Geschäftsstelle) zunächst eine provisorische Haltestelle etabliert, die von einem Shuttlebus bedient wird. Dieser verkehrt von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr im halbstündigen Takt zwischen Ostbahnhof und Ostparkstraße. Begründung: Trotz mehrerer Anträge, die seit Herbst 2002 sowohl vom zuständigen Ortsbeirat als auch von der Stadtverordnetenversammlung einmütig befürwortet wurden, ist überhaupt keine Verbesserung der Verkehrserschließung der Ostparkstraße für ÖPNV-Nutzer eingetreten. Die von Traffiq vorgeschlagene Benutzung von Sammeltaxis per Rufbereitschaft hat sich als nicht alltagstauglich erwiesen. Der wiederholte Verweis darauf, dass die Etablierung einer festen Buslinie und die zukünftige Errichtung einer behindertengerechten Haltestelle erst dann erwogen werden können, wenn die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes endgültig abgeschlossen ist, hilft den Alten und Behinderten, die derzeit zur VdK-Geschäftsstelle gelangen müssen, auch kein bisschen weiter. Deshalb soll bis zur abschließenden Behandlung der bereits verabschiedeten Anträge die Geschäftsstelle des VdK mit einem Shuttlebus angefahren werden. So gibt es zumindest eine Übergangslösung für die zahlreichen alten und behinderten Menschen, die dort täglich zur Beratung kommen. Politik und Verwaltung haben in zahlreichen Erklärungen den Mobilitätserhalt alter Menschen und die Verbesserung der Barrierefreiheit in unserer Stadt gefordert - hier ist ein praktisches Beispiel, um diese Forderungen schrittweise um zu setzen. Auch im Sinne der Erklärung von Barcelona darf es keine endlose Verzögerung mit Vertröstung auf eine endgültige Lösung in nicht näher benannter Zukunft geben, sondern muss schnell eine praktikable Zwischenlösung etabliert werden. Bericht des Magistrats vom 04.11.2005, B 754 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Verkehrsausschuss Ausschuss für Jugend, Soziales, Seniorinnen und Senioren Beratung im Ortsbeirat: 4 Versandpaket: 14.07.2004
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