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Ticketpreiserhöhungen des RMVs zurücknehmen

Vorlagentyp: NR LINKE

Antrag

  1. Der Magistrat kritisiert die Preiserhöhung des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zum
  2. Januar 2026 und fordert den Aufsichtsrat des RMV auf, alle Preiserhöhungen zurückzunehmen.
  3. Der Magistrat fordert das Land Hessen auf, eine sozial gerechte Verkehrswende zu ermöglichen und die Finanzierung des ÖPNVs zu gewährleisten.

Begründung

Der RMV erhöht zum

  1. Januar 2026 die Fahrpreise erneut um durchschnittlich 4,75 Prozent. Schon 2024 (+8,2 Prozent) und 2025 (+4 Prozent) wurden die Tickets deutlich teurer. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten, nicht ausreichend nachziehender Lohnentwicklung und dem Ziel einer Verkehrswende, sind die Preiserhöhungen ein fatales Signal an diejenigen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Die Preissteigerungen sind besonders angesichts von Verspätungen, Ausfällen, unterbesetzten Stellwerken und Notfahrplänen unverständlich. Immer mehr Pendelnde greifen aus Gründen der Zuverlässigkeit wieder aufs Auto zurück. Dass Nutzer*innen des Öffentlichen Personennahverkehrs ab
  2. Januar 2026 auch noch mehr bezahlen sollen, ist nicht vermittelbar. Seit Jahren steigen die Preise im RMV-Gebiet massiv, was auf Inflation, steigende Kosten und die Unterfinanzierung des ÖPNVs zurückzuführen ist. Eine soziale und ökologische Verkehrswende muss für alle erschwinglich sein. Frankfurt braucht die Verkehrswende. Hessen braucht die Verkehrswende. All das braucht eine gute Finanzierung durch das Land Hessen.

Beratungsverlauf 2 Sitzungen

Sitzung 40
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
TO I, TOP 7
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1424 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP VOLT AFD Stadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
Linke FRAKTION BFF-BIG Gartenpartei ÖkoLinX-ELF
Sitzung 45
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 7
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1424 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Grüne CDU SPD FDP AFD VOLT Stadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
Linke ÖkoLinX-ELF FRAKTION Gartenpartei BFF-BIG

Reden im Parlament

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