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Schulschwimmangebot durch Traglufthallen kontinuierlich ausbauen

Vorlagentyp: NR LINKE

Begründung

kontinuierlich ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, sämtliche Freibäder in Frank furt durch den Einsatz von Traglufthallen für den Zeitraum zwischen den Freibadsaisons nutzbar zu machen. Begründung: Schwimmen zu können ist eine elementare Fähigkeit für die eigene Sicherheit und um anderen Menschen in Gefahrensituationen helfen zu können und damit im Extremfall Leben zu retten. Lag die Anzahl der Kinder, die nicht schwimmen können, 2017 in gesamt Hessen bei 10 Prozent, so ist diese Zahl bis zum Jahr 2022 um das doppelte gestiegen. Diesem erschreckenden Trend muss die Stadt mit einem der Sachlage angemessenen Angebot entgegenwirken. Um jedoch Schwimmen zu lernen, bedarf es an ausreichenden Möglichkeiten an kostengünstigen und zeitlich realisierbaren Schwimmkursen und zur Verfügung stehenden Schwimmbädern. Beides stellt seit Jahren ein Problem in Frankfurt dar. Die Schwimmkurse sind überfüllt, was zu langen Wartelisten führt. Die Schulschwimmbäder sind defekt und die Kapazitäten der Bäder für den Schulschwimmunterricht sehr begrenzt, was zu langen Anreisen der Schüler*innen zu den vorhandenen öffentlichen Schwimmbädern führt. Verschärft wird diese Situation über die Wintermonate, wenn nur noch die Hallenbäder benutzt werden können. Eine Lösung zur Erweiterung der Schwimmmöglichkeiten ist die Errichtung von Traglufthallen über Freibädern für den Zeitraum der Wintermonate, wie sie für die Bäder in Hausen, Nieder-Eschbach und dem Riedbad Bergen-Enkheim bereits angewendet wird. Weitere Bäder für die eine solche Traglufthalle installiert werden könnte sind die Freibäder in Eschersheim, Niederrad, Unterliedbach und Rödelheim. Dies würde sowohl die bereits bestehenden Angebote entlasten, als auch die effektiv nutzbare Unterrichtszeit für Schulklassen verlängern. Zusätzlich würden die Hürden, außerschulische Schwimmangebote im Winter zu nutzen, gesenkt. Laut der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) benötigt ein 8-jähriges Kind mindestens 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten bis es sicher schwimmen kann. Dies ist nur mit einem kontinuierlichen Angebot zu erreichen. Das oftmals vom Magistrat angeführte Programm der Schwimmwochen, kann hierbei nur als wichtige Ergänzung angesehen werden.

Inhalt

Antrag vom 09.07.2025, NR 1302

Betreff: Schulschwimmangebot durch Traglufthallen kontinuierlich ausbauen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, sämtliche Freibäder in Frank furt durch den Einsatz von Traglufthallen für den Zeitraum zwischen den Freibadsaisons nutzbar zu machen. Begründung: Schwimmen zu können ist eine elementare Fähigkeit für die eigene Sicherheit und um anderen Menschen in Gefahrensituationen helfen zu können und damit im Extremfall Leben zu retten. Lag die Anzahl der Kinder, die nicht schwimmen können, 2017 in gesamt Hessen bei 10 Prozent, so ist diese Zahl bis zum Jahr 2022 um das doppelte gestiegen. Diesem erschreckenden Trend muss die Stadt mit einem der Sachlage angemessenen Angebot entgegenwirken. Um jedoch Schwimmen zu lernen, bedarf es an ausreichenden Möglichkeiten an kostengünstigen und zeitlich realisierbaren Schwimmkursen und zur Verfügung stehenden Schwimmbädern. Beides stellt seit Jahren ein Problem in Frankfurt dar. Die Schwimmkurse sind überfüllt, was zu langen Wartelisten führt. Die Schulschwimmbäder sind defekt und die Kapazitäten der Bäder für den Schulschwimmunterricht sehr begrenzt, was zu langen Anreisen der Schüler*innen zu den vorhandenen öffentlichen Schwimmbädern führt. Verschärft wird diese Situation über die Wintermonate, wenn nur noch die Hallenbäder benutzt werden können. Eine Lösung zur Erweiterung der Schwimmmöglichkeiten ist die Errichtung von Traglufthallen über Freibädern für den Zeitraum der Wintermonate, wie sie für die Bäder in Hausen, Nieder-Eschbach und dem Riedbad Bergen-Enkheim bereits angewendet wird. Weitere Bäder für die eine solche Traglufthalle installiert werden könnte sind die Freibäder in Eschersheim, Niederrad, Unterliedbach und Rödelheim. Dies würde sowohl die bereits bestehenden Angebote entlasten, als auch die effektiv nutzbare Unterrichtszeit für Schulklassen verlängern. Zusätzlich würden die Hürden, außerschulische Schwimmangebote im Winter zu nutzen, gesenkt. Laut der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) benötigt ein 8-jähriges Kind mindestens 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten bis es sicher schwimmen kann. Dies ist nur mit einem kontinuierlichen Angebot zu erreichen. Das oftmals vom Magistrat angeführte Programm der Schwimmwochen, kann hierbei nur als wichtige Ergänzung angesehen werden.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Versandpaket: 23.07.2025

Beratungsverlauf 18 Sitzungen

Sitzung 41
OBR 11
TO I, TOP 20
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 41
OBR 6
TO I, TOP 38
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 41
OBR 1
TO I, TOP 60
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage NR 1302 wird zurückgewiesen.
Zustimmung:
Grüne CDU
Ablehnung:
SPD FDP Linke ÖkoLinX-ARL
Sitzung 41
OBR 10
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 40
OBR 7
TO I, TOP 23
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird abgelehnt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 41
OBR 9
TO II, TOP 5
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke BFF
Ablehnung:
CDU Fdp Und Fraktionslos
Sitzung 40
OBR 8
TO I, TOP 31
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Grüne SPD Linke FDP Freie Wähler Und Fraktionslos
Ablehnung:
CDU
Sitzung 41
OBR 15
TO I, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU FDP
Ablehnung:
Grüne SPD
Sitzung 41
OBR 5
TO I, TOP 75
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU SPD BFF FDP
Ablehnung:
Grüne Linke
Sitzung 41
OBR 14
TO I, TOP 14
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
BFF
Sitzung 42
OBR 2
TO II, TOP 54
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
Alle
Sitzung 41
OBR 16
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
WBE Grüne Linke
Ablehnung:
CDU
Sitzung 41
OBR 4
TO II, TOP 51
Angenommen
Der Vorlage NR 1302 wird zugestimmt.
Zustimmung:
CDU Linke VOLT Ökolinx-Arl Und Fraktionslos
Ablehnung:
Spd Und Dffm
Enthaltung:
Grüne
Sitzung 41
OBR 13
TO I, TOP 12
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU BFF
Ablehnung:
Grüne SPD
Enthaltung:
FDP
Sitzung 38
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
TO I, TOP 6
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage NR 1302 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP AFD VOLT FRAKTION Gartenpartei
Ablehnung:
CDU Linke ÖkoLinX-ELF BFF-BIG Stadtv. Bäppler-Wolf
Sitzung 41
OBR 3
TO I, TOP 35
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt.
Zustimmung:
CDU
Ablehnung:
SPD Linke FDP ÖkoLinX-ARL
Sitzung 41
OBR 12
TO I, TOP 20
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1302 wird abgelehnt.
Zustimmung:
CDU
Ablehnung:
VOLT Grüne
Enthaltung:
BFF
Sitzung 43
Stadtverordnetenversammlung
TO II, TOP 14
Zurückgestellt / Beraten
Die Vorlage NR 1302 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.
Zustimmung:
Grüne SPD FDP BFF-BIG AFD VOLT
Ablehnung:
CDU Stadtv. Bäppler-Wolf Linke ÖkoLinX-ELF FRAKTION Gartenpartei

Reden im Parlament

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