„Gare de Lyon“ - attraktives städtebauliches Entree für das Lyoner Viertel
Begründung
städtebauliches Entree für das Lyoner Viertel Die Umwandlung der Bürostadt Niederrad hin zu einem gemischten Wohn- und Gewerbequartier verläuft äußerst erfolgreich. Zahlreiche Wohnungsbauprojekte wurden realisiert oder befinden sich im Bau oder in der Planungsphase. Neben der rein immobilienwirtschaftlichen Entwicklung ist aber auch die Frage bedeutsam, wie das im Umbruch befindliche Quartier eine eigene Identität entwickelt mit der sich die neuen Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die dort Arbeitenden identifizieren. Ein guter Ansatz- und Anfangspunkt wäre es, das Umfeld des Bahnhofs Niederrad attraktiver zu gestalten und ein städtebauliches Entree für das Lyoner Viertel zu schaffen. Über den Bahnhof mit seiner S-Bahn, Straßenbahn, Bus und Straßenanbindung kommen zahlreiche Menschen im Quartier an und können bei entsprechender Gestaltung einen ersten positiven Eindruck vermittelt bekommen. Die Eisenbahnbrücke könnte ein attraktives Eingangstor zum Lyoner Viertel werden. Frankfurts älteste Partnerstadt Lyon, mit einer Altstadt, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, Stadt der Luminale, Namensgeberin des Quartiers und mehrerer Straßen, könnte Patin stehen für Ideen zur Umgestaltung der Unterführung.
Inhalt
Antrag vom 10.09.2015, NR 1271
Betreff: "Gare de Lyon" - attraktives städtebauliches Entree für das Lyoner Viertel Die Umwandlung der Bürostadt Niederrad hin zu einem gemischten Wohn- und Gewerbequartier verläuft äußerst erfolgreich. Zahlreiche Wohnungsbauprojekte wurden realisiert oder befinden sich im Bau oder in der Planungsphase. Neben der rein immobilienwirtschaftlichen Entwicklung ist aber auch die Frage bedeutsam, wie das im Umbruch befindliche Quartier eine eigene Identität entwickelt mit der sich die neuen Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die dort Arbeitenden identifizieren. Ein guter Ansatz- und Anfangspunkt wäre es, das Umfeld des Bahnhofs Niederrad attraktiver zu gestalten und ein städtebauliches Entree für das Lyoner Viertel zu schaffen. Über den Bahnhof mit seiner S-Bahn, Straßenbahn, Bus und Straßenanbindung kommen zahlreiche Menschen im Quartier an und können bei entsprechender Gestaltung einen ersten positiven Eindruck vermittelt bekommen. Die Eisenbahnbrücke könnte ein attraktives Eingangstor zum Lyoner Viertel werden. Frankfurts älteste Partnerstadt Lyon, mit einer Altstadt, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, Stadt der Luminale, Namensgeberin des Quartiers und mehrerer Straßen, könnte Patin stehen für Ideen zur Umgestaltung der Unterführung. Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Der Magistrat wird gebeten Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Schaffung einer attraktiven Eingangssituation des Lyoner Viertels im Umfeld des Bahnhofs Frankfurt-Niederrad unter Beteiligung des Ortsbeirats zu erörtern und nach Möglichkeit zu realisieren. Dies können zum Beispiel kleinere bauliche Maßnahmen im öffentlichen Raum sein, ebenso wie die Entwicklung eines Lichtkonzepts, einer Klanginstallation, zusätzlicher Bepflanzungen, wie eine Lavendelhecke und eine neue farbliche Gestaltung.
Auch gastronomische Angebote, ggf. zunächst temporär, wären ebenso denkbar wie kleinere kreative Aktionen.
Beratungsverlauf 3 Sitzungen
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