Julius-Leber-Schule: Entschlossen handeln - Vollauslagerung jetzt!
Antrag
Der Magistrat wird aufgefordert, für die sofortige bzw. zeitnahe Vollauslagerung der Julius-Leber-Schule vor Beginn der Schadstoffsanierung und weiteren Sanierungsvorhaben zu sorgen.
Begründung
Die seit langen Jahren geplante und immer wieder verschobene Schadstoffsanierung der Julius-Leber-Schule soll am 24.02.2025 endlich beginnen. Zu diesem Zweck musste die Schulgemeinde bereits vor einem Jahr drei Stockwerke räumen und ist mit Teilen der Schülerschaft in eine Außenstelle nach Fechenheim gezogen. Die Außenstelle ist für Schüler/-innen und Lehrer/-innen sehr schlecht erreichbar und das Gebäude weist immer noch erhebliche Mängel auf. Seit dem 07.02.2025 liegen der Schulleitung nun erstmals Informationen vor, welche Gefahrenstoffe im Rahmen der Schadstoffsanierung des Haupthauses beseitigt werden sollen. Neben der bereits bekannten Asbest-Problematik ist nun u.a. auch von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen sowie künstlichen Mineralfasern die Rede. Der Medical Airport Service (MAS) ist zu der Einschätzung gekommen, dass eine Sanierung während des laufenden Schulbetriebs nur umsetzbar sei, wenn das Gebäude täglich innen und außen auf Schadstoffe getestet wird. In diesem Kontext wurde seitens des Sanierers angemerkt, dass eine Vollausauslagerung sinnvoller wäre, auch angesichts der Lärmproblematik. Auch im Amt für Bau und Immobilien (ABI) und Stadtschulamt ist man zu dieser Einschätzung gekommen. Trotz allem wurde der Schule jedoch bislang keine Perspektive für eine Vollauslagerung gegeben. Die Gesamtsanierung macht der Schulgemeinde aufgrund von Lärm, Schadstoffen und der Außenstelle große Sorgen, weswegen die Schülerzahlen zurückgehen und es schon mehrere Versetzungsanträge aus dem Kollegium gab. Daher muss schnellstmöglich gehandelt werden.
Beratungsverlauf 3 Sitzungen
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