Mehr Integration und Teilhabe durch kostengünstige Kulturprojekte und Graffiti
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Anregung der KAV vom 28.10.2024, K 148
Betreff: Mehr Integration und Teilhabe durch kostengünstige Kulturprojekte und Graffiti Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 33. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 28.10.2024 wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, folgendes zu beschließen: Der Magistrat wird gebeten, Projekte zu identifizieren und bereitzustellen, die ohne oder mit nur geringen Kosten zu mehr Integration, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen. Als Beispiel kann der KAV-Antrag K 222/2020 dienen. Begründung: Wir freuen uns, dass unser Antrag 222/2020 umgesetzt wurde bzw. wird. Darin hatten wir vorgeschlagen, Hauswände und unansehnliche Stellen an Straßen von Künstlerinnen und Künstlern bemalen zu lassen. Diese Art von Projekten kann fortgeführt und erweitert werden. Neben Wandmalereien können auch Graffiti-Projekte umgesetzt werden, die gezielt Botschaften zur Teilhabe und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vermitteln. Es gibt Hunderte von Künstlerinnen und Künstlern - Malerinnen und Maler, Musikerinnen und Musiker, Dichterinnen und Dichter - die kreative Ideen haben, wie Integration und Zusammenleben gefördert werden können, aber oft keine Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu präsentieren oder sich aktiv einzubringen. Diese Künstlerinnen und Künstler benötigen Plattformen und Orte, an denen sie sich zeigen können. Die Stadt Frankfurt am Main könnte ihnen kostenfrei Flächen zur Verfügung stellen. Dadurch würde die Stadt nicht nur künstlerische Vielfalt und Lebensqualität gewinnen, sondern auch aktiv zur Teilhabe und zum sozialen Miteinander beitragen. Künstlerinnen und Künstler wiederum erhalten einen Platz für ihre Projekte, die unsere Gesellschaft bereichern.