Förderung der Vereinsarbeit
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Anregung der KAV vom 28.10.2024, K 147
Betreff: Förderung der Vereinsarbeit Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 33. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 28.10.2024 wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, folgendes zu beschließen: Der Magistrat wird gebeten, ein Programm für die Zivilgesellschaft, insbesondere für migrantische Vereine, zu entwickeln, das dabei unterstützt, Fördermittel der EU, des Bundes und des Landes zu finden, zu beantragen und die bürokratische Abwicklung zu erleichtern. Ziel könnte beispielsweise ein detaillierter Wegweiser sein, der diese Informationen übersichtlich darstellt. Zudem soll eine Fachkraft bereitgestellt werden, die Vereine aktiv bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt und das Verfahren erklärt. Ergänzend dazu soll einmal im Jahr ein großer runder Tisch organisiert werden, bei dem migrantische Vereine und zuständige Politikerinnen bzw. Politiker sich austauschen und über Fördermöglichkeiten informiert werden. Begründung: Migrantische Vereine leisten einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben, sowohl für ihre eigenen Gemeinschaften als auch für die gesamte Stadt. Diese wichtige Arbeit sollte weiterhin gefördert werden. Obwohl zahlreiche EU-, Bundes- und Landesprogramme existieren, die Vereinsarbeit und nachbarschaftliche Projekte fördern, werden diese Mittel oft nicht abgerufen. Häufig liegt dies daran, dass die Programme nicht ausreichend bekannt sind oder die Beantragung als zu kompliziert empfunden wird. Zudem ist eine Tendenz zur Kürzung von Fördermitteln, die bisher für Vereine zur Verfügung standen, erkennbar. Um diese Lücke zu füllen, ist es umso wichtiger, den Zugang zu alternativen Fördermöglichkeiten zu erleichtern. Durch ein gezieltes Unterstützungsprogramm könnte die Stadt Frankfurt am Main den Vereinen und ihrer ehrenamtlichen Arbeit helfen, langfristig zu bestehen und ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen. Ein regelmäßiger runder Tisch würde zusätzlich den Austausch und das Wissen über Fördermöglichkeiten stärken.