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Gesundheitsversorgung älterer Migrantinnen und Migranten

Vorlagentyp: KA

Inhalt

Anfrage der KAV vom 20.10.2025, KA 61

Betreff: Gesundheitsversorgung älterer Migrantinnen und Migranten Gemäß dem Beschluss der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) der 42. öffentlichen ordentlichen Plenarsitzung vom 20.10.2025 wird der Magistrat gebeten folgende Fragen zu beantworten: Der neunte Altersbericht der Bundesregierung beklagt: Ältere Migranten sind in der Gesundheitsversorgung und Pflege benachteiligt. Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Welche Aufklärungsangebote werden den älteren Menschen mit Migrationsgeschichte in Frankfurt angeboten?

  2. Wer genau führt die Angebote durch?

  3. Welche Sprachen werden angeboten?

  4. Wird es in naher Zukunft zu Kürzungen in den Angeboten kommen? Begründung: Der neunte Altersbericht der Bundesregierung macht deutlich, dass die Gruppe der älteren Menschen in Deutschland größer und zugleich vielfältiger wird. Das bringt nach Ansicht des Berichtes leider auch Ungerechtigkeiten mit sich. Migrantinnen und Migranten sind in vielerlei Hinsicht betroffen - von Armut ebenso wie in der Versorgung. Die Studie hat ergeben: die niedrigsten durchschnittlichen Alterseinkommen beziehen alleinstehende Frauen mit Migrationsgeschichte und ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch die gesundheitliche Versorgung hat große Mängel: Migrantinnen und Migranten "haben oftmals Nachteile in der medizinischen und pflegerischen Versorgung, etwa beim Zugang zu Haus- und Fachärzt/innen, zu Pflegeeinrichtungen oder bei der Qualität der Versorgung", heißt es in dem Report. Hinzu kommen Erfahrungen von Rassismus und Diskriminierung. Auch dies hätte besonders negative Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit.