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Gewerbetreibende auf dem Bockenheimer Wochenmarkt berichten von mehreren kriminellen Vorfällen, bei denen es zu Taschend

Vorlagentyp: F

Frage an den Magistrat

Am Mainufer auf der Sachsenhäuser Seite hält sich inzwischen eine große Anzahl von Nilgänsen auf. Dadurch kommt es zu erheblichen Verschmutzungen der Flächen durch Kot. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Soll dieser Zustand als dauerhaftes Angebot für die Nutzer der Flächen hingenommen werden, oder verfolgt der Magistrat das Ziel, einen besseren beziehungsweise hygienischeren Zustand herzustellen?

Antwort des Magistrats

Eine regelmäßige, intensive Reinigung der Rasenflächen von Gänsekot ist in der Praxis nicht darstellbar. Die Wege am Mainufer werden wöchentlich mit einer Kleinkehrmaschine gereinigt, um Verschmutzungen zu reduzieren. Obwohl auch Gänsekot potenziell Krankheitserreger enthalten kann, wird das Infektionsrisiko für den Menschen als gering eingeschätzt, da er zu über 90 Prozent aus unverdautem Gras besteht. Durch die üblichen Hygienemaßnahmen nach Aufenthalten im Freien, wie das Reinigen der Schuhe oder Händewaschen, kann das Risiko von Infektionen minimiert werden. Zur Befriedung des Nutzungskonfliktes (Nil-) Gänse/Besucher:innen wird seit vielen Jahren im Austausch mit Fachbehörden und den Erkenntnissen anderer Kommunen nach flächenangepassten Konzepten mit reellen Erfolgsaussichten gesucht, die über symptomatische Ansätze hinausgehen und eine nachhaltige Lösung im Rahmen der Verhältnismäßigkeit erzielen. Bei (Nil-) Gänsen handelt es sich um hochmobile Wildvögel, deren Aktionsraum über Park-, Stadt- und Ländergrenzen hinausgeht und aufgrund der Biologie der Art, dem gesetzlichen Arten- und Tierschutz, den Schonzeiten sowie den örtlichen Gegebenheiten sich nur sehr schwer ortsbezogen mit Lenkungs- und Vergrämungskonzepten oder einem lokalen Populationsmanagement in den Griff bekommen lässt.

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