Im Bericht B 160/25 wurde angekündigt, dass die Ergebnisse der Verkehrszählung in Bockenheim zur Planung des Superblocks
Frage an den Magistrat
Das MVZ Medicover in der Nähe des Hauptbahnhofs schließt seine Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde spätestens zum November 2025 so die Mitteilung auf deren Webseite. Patienten und Eltern wurden im Vorfeld nicht informiert, niedergelassene Ärzte sind überlaufen und nehmen meist keine neuen Patienten mehr an. Die Sorgen der Betroffenen sind entsprechend groß. Zwar gilt Frankfurt bei der Kassenärztlichen Vereinigung, KV, als mit Kinderärzten überversorgt, doch entsprechen die statistischen Werte nicht der erlebten Realität in unserer Stadt. Ich frage den Magistrat: Hat der Magistrat bereits das Gespräch mit Medicover und der KV gesucht und wie kann er dabei helfen, in dieser für die Betroffenen schwierigen Situation eine Lösung zu finden?
Antwort des Magistrats
Gemäß § 75 Absatz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch, SGB V, obliegt die Sicherstellung der ärztlichen ambulanten Versorgung den Kassenärztlichen Vereinigungen. In zahlreichen Gesprächen und Briefen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, KVH, wurde die spürbar mangelnde kinderärztliche Versorgung deutlich adressiert. Laut Angaben der KVH ist Frankfurt mit 108-110 Prozent kinderärztlich überversorgt. Hinsichtlich der Entscheidung zur Standortwahl innerhalb des Stadtgebietes der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzt:innen bestehe durch die KVH keine Möglichkeit der Steuerung oder Einflussnahme. Der Magistrat wurde im Vorfeld nicht über die Schließung der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin des MVZ Medicover informiert. Betroffene Eltern haben im Gesundheitsamt Frankfurt am Main nach der Übernahme von (Vorsorge-) Untersuchungen angefragt. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben darf das Gesundheitsamt diese Leistungen nicht erbringen und ist deshalb dafür auch nicht personell aufgestellt.
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