Im Januar wurde bekannt, dass das Klinikreferat der Stadt Frankfurt im Bereich des Dezernats VI offiziell verfügt wurde
Frage an den Magistrat
Der Caritasverband Frankfurt e. V. hat sich unter anderem aufgrund nicht angepasster Fördermittel dazu entschlossen, einen Teil der Angebote der präventiven Altenhilfe mit Projektfinanzierung auslaufen zu lassen. Darunter das Projekt "Angehörigenberatung Demenz". Gerade im Bereich Demenzberatung ist der Bedarf in Frankfurt aber sehr hoch. Auf andere Anlaufstellen, wie zum Beispiel das Bürgerinstitut, werden verstärkt Anfragen zukommen. Daher frage ich den Magistrat: Wie beurteilt der Magistrat den Schritt des Caritasverbandes, und wie wird er sicherstellen, dass sich nicht weitere Träger aufgrund unberücksichtigter Mehrbedarfsmeldungen aus der Demenzberatung zurückziehen?
Antwort des Magistrats
Die Angehörigenberatung des Caritasverband Frankfurt e. V. wurde in der Vergangenheit durch Fördermittel der offenen Altenhilfe finanziert. Die Mittel in 2024 wurden wie beantragt genehmigt. Der Caritasverband hat dem Jugend-und Sozialamt, als Ergebnis der Validierung seiner Angebotsstrukturen, schriftlich mitgeteilt, dass ab 2025 keine Fördermittel für dieses Projekt mehr beantragt werden. Eine Anmeldung eines Mehrbedarfes erfolgte nicht. Der Magistrat bedauert den Rückzug des Caritasverbandes aus der Demenzberatung und prüft aktuell den Erhalt des notwendigen Beratungsangebotes in Frankfurt über andere Träger der freien Wohlfahrtspflege. Infolge des demografischen Wandels sowie Erkenntnissen aus der Demenzforschung rechnet der Magistrat mit einem wachsenden Bedarf. Dies wird in der fortlaufenden Prüfung der Angebotsstrukturen berücksichtigt, für den Haushalt 2026 wurde auf Grundlage der Erkenntnisse ein entsprechender Mittelbedarf angemeldet.
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