Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt
Vorlagentyp: A BFF
Fragen an den Magistrat
Die Anfrage beschäftigt sich mit der hohen Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt am Main und der Notwendigkeit, die Ursachen zu verstehen sowie Maßnahmen zur Bekämpfung zu ergreifen. Der Magistrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:
- Prävelenz und Ursachen 1.
- Wie hat sich die aktuelle Armutsgefährdungsquote unter Kindern und Jugendlichen in Frankfurt seit 2021 entwickelt? 1.
- Wie hat sich der Anteil der jungen Menschen nach Alter in Bedarfsgemeinschaften in Frankfurt seit 2021 entwickelt? (bitte Struktur / Gliederung aus Bericht B 127 / 2023 beibehalten) 1.
- Wie hat sich der Anteil der unter 15-Jährigen im Sozialgeldbezug an Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren in Frankfurt seit 2021 entwickelt? (bitte Struktur / Gliederung aus Bericht B 127 / 2023 beibehalten) 1.
- Welche Stadtteile sind besonders stark von Kinder- und Jugendarmut betroffen und was sind die Hauptursachen dafür?
- Bildung und Chancengleichheit 2.
- Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Stadt Frankfurt ergriffen, um den Bildungserfolg von Kindern aus einkommensschwachen Familien zu fördern? 2.
- Wie stellt der Magistrat sicher, dass alle Kinder in unserer Stadt Zugang zu frühkindlicher Bildung, Nachhilfe und Sprachförderung haben? 2.
- Welche städtischen Programme gibt es, die gezielt auf die Integration von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund abzielen?
- Wohn- und Lebensverhältnisse 3.
- Welche Strategien verfolgt die Stadt Frankfurt, um einkommensschwachen Familien bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu ermöglichen? 3.
- Welche städtischen Förderprogramme für kinderreiche Familien gibt es, um diesen zu besseren Wohnverhältnissen zu verhelfen?
- Sozialleistungen und Unterstützungsangebote 4.
- Wie stellt die Stadt sicher, dass bedürftige Familien von ihnen zustehenden Sozialleistungen sowie freiwilligen Leistungen der Stadt Frankfurt, wie etwa dem Bildungs- und Teilhabepaket, erfahren und diese auch tatsächlich nutzen? 4.
- Welche Anstrengungen werden unternommen, um dabei bestehende bürokratische Hürden abzubauen und Antragsverfahren zu vereinfachen? 4.
- Welche Pläne gibt es, um den Zugang zu Beratungsstellen in besonders betroffenen Stadtteilen auszubauen?
- Freizeit- und Teilhabeangebote 5.
- Mit welchen konkreten Maßnahmen versucht die Stadt Frankfurt sicherzustellen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien an kulturellen, sportlichen und sozialen Aktivitäten teilnehmen können? 5.
- In welcher Form werden Vereine und Initiativen, die kostenlose Freizeitangebote für sozial benachteiligte Kinder anbieten, seitens der Stadt Frankfurt finanziell unterstützt?
- Prävention und langfristige Strategien 6.
- Welche langfristigen Strategien verfolgt der Magistrat, um Kinder- und Jugendarmut in Frankfurt nachhaltig zu bekämpfen? 6.
- Welche Kooperationen bestehen zwischen der Stadt und Schulen, Kitas, Vereinen sowie anderen Institutionen, um frühzeitig Armut und sozialer Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken? 6.
- Inwiefern werden die Erfahrungen und Bedürfnisse betroffener Familien in die Entwicklung neuer Maßnahmen einbezogen?
- Monitoring und Evaluation 7.
- In welcher Form wird der Erfolg bestehender Programme zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut überprüft? 7.
- Welche regelmäßigen Berichte oder Veröffentlichungen der Stadt Frankfurt zu Fortschritten und Herausforderungen in diesem Bereich gibt es? 7.
- Inwiefern werden wissenschaftliche Studien oder externe Gutachten hinzugezogen, um die Wirksamkeit von städtischen Maßnahmen in diesem Bereich zu bewerten?
Beratungsverlauf 1 Sitzung
Sitzung
38
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
TO I, TOP 4
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 339 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)
Zustimmung:
Grüne CDU SPD Linke FDP BFF-BIG AFD VOLT ÖkoLinX-ELF FRAKTION