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Frankfurt Gestalten jetzt auf ffm.de: Stadtpolitik wird sichtbarer

8. Dezember 2025 | Christian Kreutz
Frankfurt Gestalten und ffm.de Kooperation

Es gibt Neuigkeiten: Frankfurt Gestalten ist jetzt offiziell auf der städtischen Beteiligungsplattform ffm.de vertreten. Gemeinsam mit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung haben wir eine neue Funktion entwickelt – “Einblick in die Stadtpolitik”. Anfang Dezember haben wir sie zusammen mit Stadträtin Eileen O’Sullivan im Dezernat V vorgestellt.

Was steckt dahinter?

Auf der Startseite von ffm.de gibt es jetzt eine Suchmaske für stadtpolitische Dokumente. Bürgerinnen und Bürger können nach Themen oder Orten suchen und landen dann bei Frankfurt Gestalten – wo die Ergebnisse nutzerfreundlich aufbereitet sind: mit Verortung auf einer Karte, mit Erklärungen der verschiedenen Dokumentenarten, mit dem Blick auf die eigene Nachbarschaft.

Das offizielle Parlamentsinformationssystem PARLIS bildet die Daten sehr formal ab – und das ist auch seine Aufgabe. Aber für Bürger, die wissen wollen “Was passiert eigentlich in meiner Straße?”, braucht es eine andere Darstellung. Genau da setzen wir an.

Zivilgesellschaft und Stadt – ein gemeinsames Ziel

Die Zusammenarbeit kam zustande, weil beide Seiten den Mehrwert erkannt haben. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung hat uns Anfang des Jahres angeschrieben, es folgten Gespräche und gemeinsames Ausloten. Was schnell klar wurde: Wir teilen das gleiche Ziel – Lokalpolitik transparenter und zugänglicher machen.

Bei der Stadt Frankfurt ist in den letzten Jahren einiges passiert. Es gibt mehr Offenheit, neue Projekte wie das Offene Daten Portal, eine eigene Stabsstelle für Bürgerbeteiligung, die neue Richtlinie für Öffentlichkeitsbeteiligung. Diese Kooperation zeigt, dass Verwaltung und Zivilgesellschaft sich nicht als Konkurrenz verstehen müssen, sondern als Ergänzung. PARLIS für die Akten, Frankfurt Gestalten für die Bürger – eine sinnvolle Arbeitsteilung.

Warum wir 2024 neu gestartet sind

Nach einer längeren Pause hatten wir Frankfurt Gestalten letztes Jahr wiederbelebt. Der Grund: Das Gefühl, dass es jemand machen muss. Deutschland läuft bei der Verwaltungsdigitalisierung langsam – und als Frankfurter Bürger liegt es nahe, in der eigenen Stadt anzupacken statt zu warten.

Zivilgesellschaftliche Projekte bringen einen anderen Blick auf die Daten. Verwaltungen denken in Verfahren und Akten, Bürger in Straßen und Nachbarschaften. Diese Übersetzungsarbeit – vom formalen Dokument zur konkreten Information vor der Haustür – kann von außen kommen. Und sie wird gebraucht.

Das Angebot kommt an

Wir sehen bereits, wie Frankfurterinnen und Frankfurter das neue Angebot nutzen: Sie erkunden Informationen aus ihrer Nachbarschaft, suchen nach ihrer Straße, abonnieren unsere E-Mail-Benachrichtigungen. Jeder Bürger, dem wir geholfen haben, schneller und einfacher an Informationen zur Stadtpolitik zu kommen – das ist der eigentliche Erfolg.

Pünktlich zur Kommunalwahl 2026

Das Timing könnte kaum besser sein. Im März 2026 sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Wer sich informieren will, was in seiner Nachbarschaft politisch passiert, welche Themen die Ortsbeiräte beschäftigen, welche Anträge gestellt werden – der findet jetzt einen einfachen Einstieg. Über ffm.de direkt zu Frankfurt Gestalten.

Demokratie lebt davon, dass Bürger wissen, was passiert. Mit dieser Kooperation machen wir einen weiteren Schritt, genau das zu ermöglichen.